Rechts- und Sozialpolitik

In dieser Rubrik veröffentlichen wir Meldungen, Informationen und Beiträge zu Rechts- und Sozialpolitik, die für die Schuldnerberatung interessant sein können.

Aktionswoche: Arm und überschuldet trotz Arbeit – Diakonie Württemberg fordert einen Lohn, der zum Leben ausreicht.

Prekäre Beschäftigung ist eine der Hauptursachen für Überschuldung. Im Rahmen der Aktionswoche der Schuldnerberatung 2015 fordert die Diakonie daher die Politik auf, die Ursachen zu bekämpfen. Sie fordert einen Mindestlohn, der zum Leben reicht, einmalige Beihilfen im Niedriglohnbereich, Equal Pay für Leiharbeiter und die Abschaffung von befristeten Verträgen ohne Sachgrund.


Darf es auch etwas mehr sein? Überschuldung privater Haushalte in der Statistik

Wie viele private Haushalte sind überschuldet und welche Haushalte tragen ein erhöhtes Überschuldungsrisiko? Frau Prof. Dr. Burmester beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den verschiedenen Datenquellen, die Rückschlüsse auf private Überschuldung zulassen.


Gesetzentwurf zur Beratungspflicht bei längerfristiger Inanspruchnahme des Dispokredites

Versteckt im Entwurf zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie hat die Bundesregierung auch einen Gesetzentwurf zur Regelung von Beratungspflichten von Darlehensgebern vorgelegt, wenn ein Kunde den Dispositionskredit oder gar den Überziehungskredit über einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt. Eine solche Reglung war im Koalitionsvertrag der Großen Koalition vereinbart worden.


iff-Überschuldungs­report 2014: Unstete und prekäre Arbeitsverhältnisse machen anfällig für Überschuldung

Unstete und prekäre Arbeitsverhältnisse machen anfällig für Überschuldung. Prekäre Arbeitsverhältnisse auf hohem Niveau. Kontolosigkeit rückläufig. Überschuldung bleibt als gesamtgesellschaftliches Phänomen aktuell.