Verbraucherinsolvenzen weiter stark rückläufig

Thomas Seethaler, Caritasverband Heidelberg e.V.

Verbraucherinsolvenzen weiter stark rückläufig

Wie das Statistische Bundesamt in einer Pressemittelung vom 12.02.2016 berichtet, stellten im Monat November 2015 insgesamt 6.740 Verbraucher einen Insolvenzantrag. Dies bedeutet gegenüber dem Vormonat einen Rückgang von 2,5% und gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 7,7%.
Zusätzlich stellten 51 Personen als ehemalige Gesellschafter (- 25,6%) und 1.685 ehemals Selbständige einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Damit setzt sich der rückläufige Trend bei den Verbraucherinsolvenzverfahren weiter fort.

Bei den Unternehmensinsolvenzen hingegen besteht eine gegenteiliger Trend: Ein Zuwachs an Insolvenzverfahren in Höhe von 3,5% verzeichnete das Statistische Bundesamt gegenüber dem Vorjahresmonat. Davor waren seit November 2012 mit Ausnahme von vier Monaten jeweils Rückgänge der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat registriert worden. Betroffen sind vor allem Betiebe aus dem Kraffahrzeuggewerbe, dem Baugewerbe und Freiberufler aus dem Bereich wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen.

Grundlage der vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Zahlen sind die Meldungen der Insolvenzgerichte.