Archiv für das Jahr: 2006

Pfändungsschutz bei Lohn- und Gehaltsabfindungen

Immer mehr Arbeitnehmer werden durch Rationalisierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen ihres Arbeitgebers arbeitslos. Oft zahlen die Unternehmen mehr oder weniger hohe Abfindungen aus, um die finanziellen Folgen der Entlassung zu mildern und einen finanziellen Ausgleich für den Zeitraum bilden, den der entlassenen Arbeitnehmer braucht, eine neue Einkommensquelle (Arbeitsstelle, Rente) zu erschließen.


Verhandeln mit Gläubigern

1997 habe ich eine mehrtägige Fortbildung zu diesem Thema besucht. Ich bin damals mit großen Erwartungen zu dieser Fortbildung gefahren. Insbesondere erhoffte ich mir, ganz exakte Anweisungen zu erhalten, wie denn nun mit den einzelnen Gläubigern zu verhandeln sei – und dies möglichst in Form von Musterbriefen – damit ich zukünftig bei Verhandlungen nur noch mein Muster aus der Schublade ziehen bzw. die Vorlage von der gespeicherten Datei abrufen müßte und sofort perfekte Verhandlungen führen könnte.


Die Geschäftsunfähigkeit nach § 104 Nr. 2 BGB

Der Gesetzgeber hat mit § 104 Nr. 2 BGB eine Norm in das Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommen, die regelt, dass eine Person, die “sich in einem die freie Willensbildung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet” geschäftsunfähig ist. Doch was ist damit gemeint?