Verletzung der Erwerbsobliegenheit durch unentgeltliche Arbeit

Verletzung der Erwerbsobliegenheit durch unentgeltliche Arbeit

Übt der Schuldner eine untentgeltliche Vollzeittätigkeit aus (hier im Betrieb seiner Ehefrau), stellt dies einen Verstoß gegen die Erwerbsobliegenheit dar. Insofern kommt es nicht nur auf die Art der Tätigkeit an, sondern auch auf die Angemessenheit der Vergütung der Tätigkeit.

LG Oldenburg, Beschl. v. 18. 5. 2016 – 17 T 412/16, ZInso 2016, 2049