Untermietung ist gesetzlich verankert — BGH vom 11. Juni 2014, Az. VIII ZR 349/13

Im entschiedenen Fall zogen die Mieter beruflich ins Ausland. Sie baten den Vermieter schriftlich um Erlaubnis, zwei von drei Räumen für die Dauer von voraussichtlich zwei Jahren untervermieten zu dürfen. Sie hatten bereits einen geeigneten Untermieter gefunden und alle seine Daten dem Vermieter übermittelt.

Der Vermieter erklärte sich jedoch mit der Untervermietung nicht einverstanden, woraufhin die nun im Ausland lebenden Hauptmieter ein Jahr nach ihrem Auszug den Vermieter auf Schadenersatz über die entgangene Untermiete verklagt.

Der Bundesgerichtshof erklärte, dass das Recht zur Untervermietung nach § 553 Abs. 1 BGB gesetzlich verankert und es ein berechtigter Wunsch der Mieter sei, von den Mietkosten für die Zeit des Auslandsaufenthalts entlastet zu werden.