Schlagwort-Archive: Verbraucherinsolvenzverfahren

Keine Sperrfrist für Neuantrag bei Aufhebung der Kostenstundung wegen mangelnder Mitwirkung

Leitsatz: 1. Der Schuldner kann ohne Einhaltung einer Sperrfrist einen neuen Antrag auf Rest-schuldbefreiung stellen, wenn in einem vorausgegangenen Insolvenzverfahren die Kostenstundung wegen Verletzung von… → weiterlesen


Formale und materielle Voraussetzungen einer deliktischen Forderungsanmeldung

Stützt ein Gläubiger seine Forderungsanmeldung in einem Verfahren mit beantragter Restschuldbefreiung auf eine vertragliche und eine deliktische Anspruchsgrundlage, so hat er die Anmeldevoraussetzungen des §… → weiterlesen


Die persönliche Beratung: Zwingende Voraussetzung für einen zulässigen Insolvenzantrag

An das Erfordernis der „persönlichen Beratung“ nach 305 InsO sind hohe Anforderungen zu stellen, so die einhellige aktuelle Rechtsprechung, ansonsten droht die Zurückweisung eines Insolvenzantrages wegen Unzulässigkeit.


Liegen keine oder nur bestrittene Forderungen im Insolvenzverfahren einer natürlichen Person vor, kann die Restschuldbefreiung auch dann gem. § 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 InsO n.F. vorzeitig erteilt werden, wenn die Verfahrenskosten gestundet wurden

RA Kai Henning, Dortmund *) Liegen keine oder nur bestrittene Forderungen im Insolvenzverfahren einer natürlichen Person vor, kann die Restschuldbefreiung auch dann gem. § 300… → weiterlesen


Weiterhin rückgängige Zahl von Insolvenzverfahren – aktuelle Ergänzung

Das Statistische Bundesamt meldet weiterhin eine sinkende Zahl von Verbraucherinsolvenzverfahren. Im April waren es 5,9% weniger als im Vorjahresmonat, auf das bisherige jahr gesehen sogar 7,1%. Damit setzt sich der seit 2010 zu beobachtende Trend fort.