Schlagwort-Archive: Verbraucherinsolvenzverfahren

Die persönliche Beratung: Zwingende Voraussetzung für einen zulässigen Insolvenzantrag

An das Erfordernis der „persönlichen Beratung“ nach 305 InsO sind hohe Anforderungen zu stellen, so die einhellige aktuelle Rechtsprechung, ansonsten droht die Zurückweisung eines Insolvenzantrages wegen Unzulässigkeit.


Liegen keine oder nur bestrittene Forderungen im Insolvenzverfahren einer natürlichen Person vor, kann die Restschuldbefreiung auch dann gem. § 300 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 InsO n.F. vorzeitig erteilt werden, wenn die Verfahrenskosten gestundet wurden

RA Kai Henning, Dortmund *) Liegen keine oder nur bestrittene Forderungen im Insolvenzverfahren einer natürlichen Person vor, kann die Restschuldbefreiung auch dann gem. § 300… → weiterlesen


Weiterhin rückgängige Zahl von Insolvenzverfahren – aktuelle Ergänzung

Das Statistische Bundesamt meldet weiterhin eine sinkende Zahl von Verbraucherinsolvenzverfahren. Im April waren es 5,9% weniger als im Vorjahresmonat, auf das bisherige jahr gesehen sogar 7,1%. Damit setzt sich der seit 2010 zu beobachtende Trend fort.


Reform der Insolvenzanfechtung: Mehr Rechtssicherheit für den Wirtschaftsverkehr und für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungsgesetz ist heute an die Länder sowie die betroffenen Fachkreise und Verbände mit der Gelegenheit zur Stellungnahme versandt worden.