Schlagwort-Archive: Inkassokosten

Rote Karte für Kostendopplungen durch Inkassounternehmen und Inkassoanwälte

Das Zentrale Mahngericht für Bayern, das AG Coburg, hat in einem Beschluss festgestellt, das Rechtspfleger im Rahmen des automatisierten gerichtlichen Mahnverfahrens einschreiten dürfen, wenn versucht werde, das Verfahren dazu zu mißbrauchen, nicht bestehende Ansprüche (hier: Kostendoppelung Inkasso- und Rechtsanwaltsgebühren) durchzusetzen.


Dreistes Inkasso: Jede zweite Forderung ist unberechtigt

Auch ein Jahr nach Inkraftreten der Gesetze gegen unseriöse Geschäftspraktiken sieht die Veraucherzentrale politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Mehr als die Hälfte aller Verbraucherbeschwerden über Inkassounternehmen betreffen willkürliche Forderungen und die Höhe der Gebühren ist oft unverhältnismäßig. Auch eine effektive Aufsicht über die Unternehmen ist nach wie vor nicht gewährleistet.


BFS risk & collection GmbH fordert kein „Titulierungsentgelt“ mehr! – Erfolgreiche Beschwerde bei der Registrierungsbehörde

Mit Schreiben vom 27. April 2015 an das OLG Hamm hat BFS risk & collection GmbH (BFS) erklärt, dass seit März 2015 für die Vertretung im gerichtlichen Mahnverfahren nur noch der gem. § 4 Abs. 4 S. 2 RDGEG prozessual erstattungsfähige Betrag in Höhe von € 25 geltend und keine Titulierungsvergütung mehr beansprucht wird!