Zuletzt aktualisiert am 1.09.2007, Stefan Freeman, Diakonische Bezirksstelle Esslingen
01.09.2007

Null-Euro Jobber: Wie Hartz IV-Empfänger zu kostenloser Arbeit gezwungen werden

"Report Mainz" vom SWR hat am 27.08.2007 berichtet, dass örtliche Behörden Langzeitarbeitslose als kostenlose Praktikanten in Unternehmen vermitteln.

Die Arbeitslosen wurden verpflichtet, in Call-Centern, als Packer im Lager, Gärtnerinnen oder Busfahrer zu arbeiten. Hartz IV-Empfänger mussten drei Monate und länger ohne Bezahlung arbeiten. Sie bekamen während solcher Praktika nur ihren ALG II-Regelsatz. Viele dieser Null-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose sind rechtswidrig, weil solche Praktika laut Gesetz nur wenige Wochen lang sein dürfen.

Weiterführende Infos s. unter Links unten.

Bundesagentur für Arbeit räumt Fehlverhalten bei Praktika-Vergabe ein

Auf seiner Internetseite berichtet das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" am 30.08.2007, dass nun im Zusammenhang mit dem Skandal um ungesetzliche Praktika für Langzeitarbeitslose das Bundesministerium für Arbeit gefordert hat, man müsse dem Missbrauch jetzt vor Ort nachgehen. Weiterführende Infos s. unter Links unten.

Sozialgericht Aachen: Unentgeltliche Arbeit ist nicht zumutbar und damit auch nicht sanktionierbar

Weiterführende Infos s. unter Links unten.

Links

» Null-Euro Jobber: Wie Hartz IV-Empfänger zu kostenloser Arbeit gezwungen werden

» Bundesagentur für Arbeit: BA räumt Fehlverhalten bei Praktika-Vergabe ein

» Sozialgericht Aachen: Unentgeltliche Arbeit ist nicht zumutbar und damit auch nicht sanktionierbar

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