Zuletzt aktualisiert am 11.11.2006, Stefan Freeman, Diakonische Bezirksstelle Esslingen
11.11.2006
Die Chancen von Beziehern von ALG II auf dem freien Wohnungsmarkt in der Stadt Freiburg und Bericht der BA zu den bundesweiten Wohnsituation und Höhe der KdUs und Heizzahlungen
Der Runde Tisch zu den Auswirkungen der Hartz-Gesetze in Freiburg hat eine umfassende Untersuchung zu den tatsächlichen Wohnkosten in Freiburg durchgeführt und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, daß die Freiburger Unterkunftskosten (KdU)- Richtlinie um durchschnittlich 3 EUR zu niedrig sind.
In der Folge fordert der Runde Tisch eine Erhöhung der KdU - Richtlinie damit ALG II-Leistungsberechtigte überhaupt eine Chance auf dem Wohnungsmarkt haben.
Die Ergebnisse der Auswertung von Wohnungsanzeigen in Freiburg in Stichworten:
- Wohnungen zu den für BezieherInnen von ALG II festgesetzten Bedingungen sind auf dem freien Wohnungsmarkt praktisch nicht vorhanden
- Insbesondere für Alleinstehende gibt es de facto kein Angebot
- Erst bei einer Erhöhung der zulässigen Kaltmiete um ca. 2 EUR/qm hätten BezieherInnen von ALG II realistische Chancen, Wohnungen zu finden
- Die durchschnittliche Kaltmiete liegt um gut 3 EUR/qm über dem festgesetzten Satz von 5,62 EUR/qm, in einzelnen Segmenten (vor allem für Alleinstehende) noch deutlich mehr darüber
- Die durchschnittliche Kaltmiete der freien Wohnungsangebote in Freiburg erhöhte sich in den letzten Jahren deutlich und stetig
Links |
» Bericht BA zu den bundesweiten Wohnsituation und Höhe der KdUs und Heizzahlungen |

