Zuletzt aktualisiert am 29.11.2007, Stefan Freeman, Diakonische Bezirksstelle Esslingen
29.11.2007

Fachgespräch Wege aus der Schuldenfalle - SPD-Bundestagsfraktion, AG Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration, zur Reform der Verbraucherinsolvenz und anderer Themen

Wohlfahrtsverbände, Sparkasse, Schuldnerberatung, Jugendhilfe, Job Center und Arbeitsloseninitiativen waren zu einem Fachgespräch am 15. Mai 2007 eingeladen worden. In diesem Fachgespräch sollten Ursachen und vor allem Wege aus der Schuldenfalle erörtert werden. Dabei sollte ein Schwerpunkt des Fachgesprächs die Reform der Verbraucherinsolvenz sein. Neben der Reform des Insolvenzrechtes sollten auch eine Reihe weiterer Wege aus der Schuldenfalle in diesem Fachgespräch thematisiert, aktualisiert, ergänzt und bewertet werden.

Die Arbeitsgruppe Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration der SPD-Bundestagsfraktion hat am 22.05.2007 ihre Folgerungen für "Wege aus der Schuldenfalle" vorgelegt. Es wurde ein umfangreicher Katalog an Maßnahmen beschlossen, der dazu beitragen soll, den Trend des rasanten Anstiegs von Privatinsolvenzen zu stoppen und Schuldner bei einer nachhaltigen Ordnung ihrer finanziellen Verhältnisse zu unterstützen.

Fachgespräch Wege aus der Schuldenfalle

SPD-Bundestagsfraktion - AG Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration zur Reform der Verbraucherinsolvenz und anderer Themen

Über 3 Millionen Haushalten sind in Deutschland überschuldet und der Trend eines rasanten Anstiegs von Privatinsolvenzen setzt sich fort: Im Jahr 2006 waren es 34,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig kommt der Abbau der privaten Überschuldung nicht voran. Nur einem Bruchteil der überschuldeten Haushalte gelingt es bisher, sich von der Schuldenlast zu befreien.

Wohlfahrtsverbände, Sparkasse, Schuldnerberatung, Jugendhilfe, Job Center und Arbeitsloseninitiativen waren zu einem Fachgespräch am 15. Mai 2007 eingeladen worden. In diesem Fachgespräch sollten Ursachen und vor allem Wege aus der Schuldenfalle erörtert werden. Dabei sollte ein Schwerpunkt des Fachgesprächs die Reform der Verbraucherinsolvenz sein. Neben der Reform des Insolvenzrechtes sollten auch eine Reihe weiterer Wege aus der Schuldenfalle in diesem Fachgespräch thematisiert, aktualisiert, ergänzt und bewertet werden.

Die Arbeitsgruppe Verteilungsgerechtigkeit und soziale Integration der SPD-Bundestagsfraktion hat am 22.05.2007 ihre Folgerungen für "Wege aus der Schuldenfalle" vorgelegt. Es wurde ein umfangreicher Katalog an Maßnahmen beschlossen, der dazu beitragen soll, den Trend des rasanten Anstiegs von Privatinsolvenzen zu stoppen und Schuldner bei einer nachhaltigen Ordnung ihrer finanziellen Verhältnisse zu unterstützen.

Eine wichtige Rolle wird in der Reform der Verbraucherinsolvenz gesehen, wofür das Bundesjustizministerium mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf eine gute Grundlage geschaffen hätte. Aber auch Vorschläge zum "Girokonto für Jedermann", zu Ratenkrediten, Bonitätsberechnungen, Rating und Scoring sowie zur "Kostenfalle Handy" werden gemacht.

Darüber hinaus müsse die Schuldnerberatung - auch im Interesse der öffentlichen Haushalte - ausgebaut werden, nicht nur finanziell, sondern auch auf der Ebene psychologischer und persönlicher Beratung. Dabei müsse auch die Gläubigerseite mehr gefordert werden. Bei der Bekämpfung der Ursachen und der Schuldenberatung müssten sich auch die Banken-, Handels- und Wirtschaftsverbände finanziell beteiligen.

Die Schuldnerberatung soll auch in die Schulen geholt werden. Es wird an die Länder und Kommunen appelliert, sich für eine Erhöhung der Mittel für Schuldnerberatung einzusetzen. Die AG fordert mindestens eine Schuldenberatungsstelle auf 50.000 Einwohn

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