Zuletzt aktualisiert am 3.10.2007, Stefan Freeman, Diakonische Bezirksstelle Esslingen
03.10.2007

"SCHUFA-frei": Statt Kredit nur draufgezahlt!

Im Teletext, im Internet oder in der Zeitung - überall findet man Angebote für „Kredite ohne SCHUFA”. Aber was steckt wirklich hinter diesen Offerten?

Eine gemeinsame Studie des Rechtsexperten Professor Dr. Hugo Grote, des Schuldnerberaters Christian Maltry sowie der SCHUFA kommt zu ernüchternden Ergebnissen:

Die Wahrscheinlichkeit, auf diesem Wege einen Kredit zu erhalten, liegt bei weniger als zwei Prozent. In vier von fünf Fällen versuchen die Anbieter SCHUFA-freier Kredite, den Antragstellern mit dubiosen Methoden Geld aus der Tasche zu ziehen.

Obwohl die Kredite als "SCHUFA-frei" beworben werden, erfolgt häufig eine Bonitätsprüfung. Von diesen unseriösen Praktiken sind in Deutschland jährlich rund 394.000 Verbraucher betroffen. Vorsichtige Schätzungen beziffern den Gesamtschaden auf 150 Millionen Euro pro Jahr.

Wer sich unkorrekt behandelt fühlt, kann seinen Fall auf der Internetseite der Wettbewerbsstelle schildern.

Downloads

» "SCHUFA-frei": Statt Kredit nur draufgezahlt-Studie, Eine Untersuchung zur Verbreitung unseriöser Praktiken bei der Vermittlung von Verbraucherkrediten

» Prof. Dr. jur. Hugo Grote: Kredite ohne "SCHUFA-Auskunft" - Rechtliche Bewertung und Handlungsmöglichkeiten

Links

» Beschwerdestelle der Wettbewerbszentrale

» Abkürzungsverzeichnis

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