Zuletzt aktualisiert am 20.02.2007, Stefan Freeman, Diakonische Bezirksstelle Esslingen
20.02.2007

Grundeinkommen - eine kleine Übersicht

In Laufe der Jahrhunderte taucht der Gedanke eines garantierten Mindesteinkommens in verschiedenen Variationen immer wieder auf. Ende der 1990er-Jahre wurde die Diskussion im Zuge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen immer dichter.

Als Beispiel aus neuerer Zeit könnte die steuerfinanzierte Grundsicherung für Menschen ab dem 65. Lebensjahr und für Bezieher der Erwerbsminderungsrente genannt werden.

Gemeinsam ist den Konzepten, dass sie

ausbezahlt werden.

Unterschiede bestehen bei den zwei Grundmodellen

Beim garantierten Mindesteinkommen sind die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen:

Auf das allgemeine (bedingungslose) Grundeinkommen haben demgegenüber

einen Anspruch.

Götz Werner, Chef der Drogerie-Kette "dm" und Gründer der Initiative "Unternimm die Zukunft", tritt für ein monatliches Grundeinkommen von 1.500 Euro pro Person ein. Der Thüringische Ministerpräsident Dieters Althaus (CDU) denkt darüber nach, sein Modell in das CDU-Grundsatzprogramm aufzunehmen, bei den Kollegen von der FDP ist ihr so genanntes liberales Bürgergeld bereits seit 1994 Bestandteil des Parteiprogramms. Die Grünen haben vor nicht langer Zeit auf ihrem Parteitag in Köln über eine "grüne Grundsicherung" nachgedacht.

Downloads

» WDR, Die 4 Modelle des Grundeinkommen

» Götz Werner, Zusammenfassung zum Grundeinkommen

» Althaus, Solidarisches Bürgergeld

» Althaus, Bürgergeld-Modell FAQ und Zahlen

Links

» Abkürzungsverzeichnis

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