Rückzahlungspflicht von Hartz IV— LSG Sachsen-Anhalt vom 3. März 2011, Az. L 5 AS 160/09

Die Richter kamen zu dem Schluss, der Kläger hätte beim Lesen des Bescheids erkennen können, dass ihm das Amt doppelt so viel Geld für die Miete zahlte wie er angegeben hatte.

An der groben Fahrlässigkeit ändere auch eine behauptete Rechenschwäche und die Einnahme von starken Schmerzmitteln nichts. Denn seinerzeit sei der Kläger auch in der Lage gewesen, per Internet einen Gebrauchtwagen zu kaufen und diesen alleine in Norddeutschland abzuholen.