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Übersicht
GEZ erkennt Beratungsstellen als "Bestätigungsstellen" bei der Rundfunkgebührenbefreiung an (10.11.2008)
Von den Anfängen bis zur Gegenwart - Zentrale Schuldnerberatung Stuttgart besteht seit 20 Jahren (06.10.2008)
Neuer Schuldenkompass herausgegeben (27.08.2008)
Anbieter von Bonitäts-Scoring sollen gratis Selbstauskünfte geben
(17.05.2008)
Entgelt für Schufa-Auskunft nur noch per Bankeinzug? (14.04.2008)
Schuldnerberatungstag Baden-Württemberg, 20. Februar 2008 - Referate - Workshops - Informationen (27.03.2008)
Baden-Württemberg setzt auf Inkasso-Firmen zum Schuldeneintreiben
(19.03.2008)
Aktionswoche Schuldnerberatung 2008: Überschuldete Eltern - Arme Kinder (30.12.2007)
Bundesbank passt Basiszinssatz auf 3,32 % an (30.12.2007)
Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2008 geändert - Erstmals bundeseinheitliche Tabelle (30.12.2007)
Unzählige Baden-Württemberger werden im Internet abgezockt - Der Gesetzgeber muss handeln (21.11.2007)
Private Inkasso-Unternehmen sollen beim Einzug von Forderungen für die Justiz beteiligt werden (11.11.2007)
Vermögensstudie: Jeder zweite Deutsche hat keine Ersparnisse und IAB Forschungsbericht: "Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden" (11.11.2007)
Faule Deals mit faulen Krediten (13.10.2007)
Statistisches Bundesamt: Überschuldete Personen haben im Schnitt 37000 Euro Schulden (08.10.2007)
"SCHUFA-frei": Statt Kredit nur draufgezahlt! (03.10.2007)
Schuldnerberatungstag Baden-Württemberg am 20. Februar 2008 (26.07.2007)
Verbraucherzentrale NRW über unseriöse Schuldnerberatungen: Horrende Preise für überflüssige Leistungen (23.07.2007)
Fidium Finanz AG klagt gegen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (01.07.2007)
Bundesbank passt Basiszinssatz auf 3,19 % an (01.07.2007)
Aktionstag 2007 am 14. Juni 2007 (02.05.2007)
iff-Überschuldungsreport 2007 - Schuldenatlanten und Debatte über Jugendverschuldung irreführend. (21.04.2007)
Neujahrsbrief vom IFF Hamburg (20.02.2007)
Grundeinkommen - eine kleine Übersicht (20.02.2007)
Konsumentenkredite: "Banken verschweigen Extremzinsen von 20, 30 und mehr Prozent" - Citibank besonders betroffen - vzbv fordert BaFin zum Einschreiten auf (30.01.2007)
Elterngeldrechner geht online (18.12.2006)
SCHUFA Schulden-Kompass 2006: Trend der privaten Ver- und Überschuldung in Deutschland verlangsamt (aktualisiert 24.11.2006)
Ab 2007 Rundfunkgebühren für Geldautomaten? (21.10.2006)
Projekt Restschuldversicherungen bei Ratenkrediten (28.09.2006)
Shell Jugendstudie 2006 (23.09.2006)
ARD-Magazin MONITOR: Elterngeld - Im Fall von Arbeitslosigkeit drohen enorme Kürzungen beim Arbeitslosengeld (28.08.2006)
Schufa-Online (www.meineschufa.de) nun auch im Südwesten (24.08.2006)
Unveränderte Freibeträge für die Beratungs- und Prozesskostenhilfe bis zum 30.06.2007 (24.08.2006)
Neue G.I.B.-Schriftenreihe erschienen: Materialien zur Krisenberatung von KMU (30.07.2006)
Neueste Armutszahlen: das DIW hat die neusten Armutsquoten erhoben (23.07.2006)
Druckfrisch: Aktualisierter Leitfaden für Restarter (19.07.2006)
Der Finanzcoach - neue Schulden-Doku-Soap beim WDR (16.07.2006)
Ab 1. Juli können Anwälte und Mandaten Beratungsgebühren frei vereinbaren (aktualisiert 16.07.2006)
Massenhafte Kündigungen von Versicherungen bei der Citibank (16.07.2006)
Scoring - Chancen und Risiken für Verbraucher - Studie kritisiert die aktuelle Scoring-Praxis in Deutschland (02.07.2006)
Bundesbank passt Basiszinssatz zum 01.07.2006 an (02.07.2006)
Aktuelle Rechtsprechung zur Rundfunkgebührenbefreiung (12.06.2006)
Lösungsvorschläge der AG SBV zu den aktuellen Problemen mit der Befeiung von der Rundfunkgebührenpflicht (31.05.2006)
Onlineberatung: Die lautlose Schuldnerberatung
FKH GbR, UGV Inkasso, Rae Wehnert: Erfolgreiche Klageabwehr (31.05.2006
EDV: Aktuelle Infos zu Cawin (04.04.2006)
Achtung Handybesitzer! Tipp der Polizei! (24.02.2006
Erfolg bei Klage zur GEZ-Gebührenbefreiung bei BAB-Bezug (08.02.2006)
Schuldenreport 2006 erschienen (30.01.2006)
www.gesetze-im-internet.de: Öffentlicher Zugang auf alle Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes im Internet gesichert (16.01.2006)
Schuldenkompass 2005 (15.12.2005)
Dreister Umgang mit Kunden, der Fahrzeug über Kredit finanzierte (15.12.2005)
Abzocke bei Billig-Vorwahl: Enorme Preissprünge bei Call-by-Call-Nummern (15.12.2005)
Ein Albtraum für viele Verbraucher geht zu Ende: 0190-Rufnummern werden zum Jahresende abgeschaltet (15.12.2005)
vzbv richtet Spam-Beschwerdestelle ein! (15.12.2005)
Schufa-Anfragen erhöhen Kreditzinsen (15.12.2005)
Neues Portal: meineSCHUFA.de (15.12.2005)
Informationen für Verbraucher zum Jahresende (15.12.2005)
Diverse Infos aus Heft 04/2005 (15.12.2005)
IAB Handbuch Arbeitsmarkt: Analysen, Daten, Fakten (15.12.2005)
Vorstellung des Jahrbuchs Gerechtigkeit I: Armes reiches Deutschland (15.12.2005)
Umgang mit Stromschulden gerügt (15.12.2005)
Viel Chaos mit der neuen Rundfunkgebührenbefreiung - abGEZockt? (15.12.2005)
Einheitliche Regeln für private Kreditnehmer
Pressemeldung der EU-Kommission (10.10.2005)
RTL II "Endlich schuldenfrei" - Abschreckende Wirkung für Betroffene!? Schuldnerberater kritisieren Darstellung der Beratung - RTL2 verteidigt die Serie (12.09.2005)
Diverse Infos aus Heft 02/2005 (17.07.2005)
20.04.2005: Neue Regelbeträge für den Kindesunterhalt
Schuldenkompass 2004
Geldhaie schnappen sich Vorauszahlung - Polizei warnt eindringlich vor Betrug mit Kreditvermittlung
Diverse Infos aus Heft 01/2005 (12.04.2005)
Überschuldung in Deutschland (Mitteilung Oktober 2004 zu Stand 2002)
Datenreport 2004
Beratung zu notleidenden Baufinanzierungen - Info der Verbraucherzentrale
Aus dem Netz gefischt
Diverse Infos der letzten Zeit
Verbraucherschützer warnen vor Kostenfalle durch sog. Premium-MMS
SCHUFA ernennt Vertrauensmann für Verbraucher
Was mache ich mit meinen Schulden in türkischer Sprache erschienen
"Geschafft: Schuldenfrei" Neuer Ratgeber der Veraucherzentrale
Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen hat sich in Baden-Württemberg gegenüber 2001 verdoppelt
Entwicklung der Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2001: Zahlen steigen weiter
Weiterer Schiedsspruch gegen die Citibank: Verzugszinssatz von 14,40% unberechtigt.
Schiedsspruch zur Inkassopraxis der Citibank ergangen
Finanzen im Griff - Auch bei Arbeitslosigkeit
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Informationen kurz gefasst |
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GEZ erkennt Beratungsstellen als "Bestätigungsstellen" bei der Rundfunkgebührenbefreiung an
Auf Antrag erkennt die GEZ Beratungsstellen als "Bestätigungsstellen" an. Die "Bestätigungsstellen" dürfen die vorgelegten Sozialleistungsbescheide mit ihren Dienstsiegel oder Stempel versehen und darauf bestätigen, dass die Bescheide im original vorgelegen haben. Werden die abgestempelten Bescheide in Kopie bei der GEZ vorgelegt, werden diese Unterlagen bei der Entscheidung über die Gebührenbefreiung zugrunde gelegt. Immerhin kann Betroffenen, die von Beratungsstellen Unterstützung beim Befreiungsantrag erhalten, hierdurch ein weiterer Gang zu der Behörde, die den Sozialleistungsbescheid erstellt hat, erspart werden.
Diese bestätigende Stellen dürfen allerdings nicht das entsprechenden Feld im Befreiungsantrag verwenden. Dieses Feld darf nur von zur Beglaubigung autorisierten Stellen ausgefüllt werden (z.B. Amtspersonen, die das Dokument ausgestellt haben bzw. bei denen es verwahrt wird, Notare, sonstige Urkundspersonen (z.B. Urkundsperson des Jugendamtes, vgl. § 59 SGB-VIII), Gemeindesekretäre oder vom Bürgermeister beauftragte Beamte oder Angestellte und schließlich Stellen staatlich anerkannter Kirchen).
Info von: Diakonische Bezirksstelle Esslingen
10.11.2008
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Von den Anfängen bis zur Gegenwart - Zentrale Schuldnerberatung Stuttgart besteht seit 20 Jahren
Die Zentrale Schuldnerberatung (ZSB) besteht seit nunmehr zwanzig Jahren. Am 1. Oktober hat im Stuttgarter Marienheim das Jubiläumsfest stattgefunden. Martin Tertelmann, der Präventionsbeauftragte der ZSB, führte durch das zweistündige Programm und befragte verschiedene Gesprächspartner zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Beratungsstelle. Die ZSBand, bestehend aus drei Mitarbeitenden der ZSB, sorgte mit jazzigen Klängen für Auflockerung.
Zum Bericht...
06.10.2008
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Neuer Schuldenkompass herausgegeben
Am 26.08.2008 wurde der neue Schuldenkompass der Schufa vorgestellt. Er stellt eine wesentliche Korrektur der Angaben im aktuellen Bericht der Bundesregierung über Armut und Reichtum in der Bundesrepublik dar. Statt auf 1,6 Millionen, wie im Armuts- und Reichtumsbericht behauptet, ist der Stand der überschuldeten Haushalte laut Schuldenkompass nur auf 2,8 Millionen Haushalte zurückgegangen.
Kurzbeitrag und weiterführende Links...
27.08.2008
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Anbieter von Bonitäts-Scoring sollen gratis Selbstauskünfte geben
Ein Neuentwurf des Bundesdatenschutzgesetzes soll die Rechte der Verbraucher bei Kreditauskünften stärken. Unter anderem solle jeder Bürger das Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft pro Jahr bei der Auskunftei Schufa bekommen, soll das Bundesinnenministerium am 4. Mai 2008 bestätigt haben.
Mehr bei Heise Online News
17.05.2008
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Entgelt für Schufa-Auskunft nur noch per Bankeinzug?
Laut Homepage der Schufa kann das Auskunftsentgelt von Euro 7,80 nur noch im Wege des Einzugsverfahrens bezahlt werden. Für KlientInnen, die kein Konto haben, gibt es auf Nachfrage doch weitere Alternativen:
Die persönliche Auskunft in einer der regionalen SCHUFA-Gesellschaften (s. www.infodienst-schuldnerberatung.de/praxisthema/schufa/schufa.html) oder:
Die Gebühr (EUR 7,80) auf das Konto der SCHUFA Holding AG, Dt. Bank Wiesbaden, Konto Nr. 034311121 BLZ. 51070021 überweisen und dann auf dem Auskunftsantrag einen Zusatz vermerken, wann und auf welches Konto das Geld überwiesen wurde.
Die Auskunftsanträge dürfen nur an Schufa Holding Ag, Verbraucherservicezentrum Bochum, Postfach 102166, 44721 Bochum geschickt werden.
27.03.2008
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Schuldnerberatungstag Baden-Württemberg, 20. Februar 2008 - Referate - Workshops - Informationen
Sozialberichterstattung und die Aufgaben der Schuldnerberatung, so lautete der Titel des Schuldnerberatungstags Baden-Württemberg am 20. Februar 2008. Zu Schuldnerberatungstag 2008 wurden nun diverse Texte für Teilnehmerinnen und Teilnehmer und für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Tagungsleiter Dierk Schäfer von der Akademie Bad Boll hat ein zusammenfassendes Editorial geschrieben. Diesen Beitrag haben wir um die veröffentlichten Dokumente ergänzt.
Zum Editorial und den veröffentlichten Dokumenten...
27.03.2008
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Baden-Württemberg setzt auf Inkasso-Firmen zum Schuldeneintreiben
Zukünftig wird die baden-württembergische Justiz säumige Schuldner mit Hilfe von privaten Inkasso-Unternehmen unter Druck setzen. Der Ministerrat von Baden-Württemberg hat am 11.03.2008 einen Gesetzesentwurf zum Datenschutz freigegeben, der die datenschutzrechtliche Ermächtigungsgrundlage für die Beteiligung privater Unternehmen beim Forderungseinzug für die Justiz bilden soll. Wie der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) und Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) am Dienstag in Stuttgart mitteilten, sollen so ausstehende Gerichtskosten eingetrieben werden. Das Land könne und wolle es sich nicht leisten, Jahr für Jahr auf Beträge in Millionenhöhe zu verzichten. Deshalb werde dieses Pilotprojekt realisiert. Baden-Württemberg betritt mit dem auf zunächst drei Jahre befristeten Projekt Neuland.
Dabei gehe es um rund 25.000 Forderungen jährlich in Höhe von etwa 5 Millionen Euro, hinzu kämen ca. 15 Millionen Euro nicht gezahlter Gebühren aus den vergangenen drei Jahren. Von der Zusammenarbeit mit den privaten Inkasso-Partnern erhoffe man sich "deutliche Ergebnissteigerungen". Die Schuldner sollen aber vor Weitergabe der Daten an private Inkasso-Partner die Gelegenheit erhalten, die Schulden zu begleichen. "Wir werden mit offenen Karten spielen", sagte Goll.
19.03.2008
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Bundesbank passt Basiszinssatz auf 3,32 % an
Der Basiszinssatz nach § 247 BGB wurde von der Bundesbank turnusgemäß neu festgesetzt und beträgt ab dem 01.01.2008 nun 3,32% (bisher 3,19%). Somit beläuft sich der Verzugszinssatz für Verbrauchergeschäfte nach § 288 Abs. 1 BGB auf 8,32% (bisher 8,19%).
30.12.2007
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Aktionswoche Schuldnerberatung 2008: Überschuldete Eltern - Arme Kinder
Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) ruft zur achten bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung vom 16. bis 20. Juni 2008 auf. Das Motto der Aktionswoche lautet: "Überschuldete Eltern - Arme Kinder". Ab 1. Februar 2008 soll auf der Homepage www.aktionswoche-schuldnerberatung.de alles wissenswerte rund um die Aktionswoche eingesehen werden können.
Aufruf zur Aktionswoche
30.12.2007
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Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2008 geändert - Erstmals bundeseinheitliche Tabelle
Zum 01.01.2008 wird die Düsseldorfer Tabelle geändert. Dies war wegen des gleichzeitigen Inkrafttretens des neuen Unterhaltsrechts notwendig geworden.
Zukünftig wird es eine einheitliche Tabelle für ganz Deutschland geben, die sog. "Berliner Tabelle" für Geringverdiener in den neuen Bundesländern entfällt. Die Monatssätze steigen um durchschnittlich etwa zwei Euro. Die Zahl der Einkommensgruppen wurde von 13 auf 10 gesenkt. Besonders Kinder mit Eltern in den oberen Einkommensgruppen könnten allerdings künftig ein paar Euro weniger erhalten, wenn diese in eine andere Einkommensklasse rutschen. Da das Existenzminimum von Kindern künftig Vorrang hat, können geschiedene Ehepartner nun leer ausgehen, wenn der Mindest-Eigenbedarf für den verdienenden Ex-Partner erreicht ist. Dies habe der Gesetzgeber so gewollt. Auf der anderen Seite soll die neue Tabelle einfacher zu handhaben sein. Die Unterhaltstabelle ist in 400-Euro-Einkommensschritten gegliedert. Das Kindergeld wird bei Minderjährigen zur Hälfte und bei Volljährigen ganz angerechnet. Die Richtsätze in der Düsseldorfer Tabelle werden in der Regel alle zwei Jahre neu angepasst.
Zur Tabelle (Forum Schuldnerberatung)... 30.12.2007
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Unzählige Baden-Württemberger werden im Internet abgezockt - Der Gesetzgeber muss handeln
Die Nutzung vermeintlicher Gratisangebote im Internet endet für viele Surfer im Land immer häufiger mit einer bösen Überraschung. Häufig werden diese aus heiterem Himmel mit Forderungen von durchschnittlich 120 Euro konfrontiert, vielfach auch Jugendliche unter 18 Jahren erwischt, so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
Innerhalb von sechs Wochen haben 681 Betroffene aus Baden-Württemberg einen Online-Fragebogen der Verbraucherzentralen ausgefüllt. Am häufigsten wurde bei den Gratisangeboten routenplaner-online.de genannt, dann lebenscheck.de und das Ahnenforschungsangebot genealogie.de. Gemeinsam ist den Seiten, dass Kosteninformationen im Kleingedruckten oder außerhalb des am Bildschirm sichtbaren Bereichs versteckt sind. Gut jeder achte Befragte hat bezahlt, als eine Rechnung für den Besuch der zweifelhaften Seiten einging. Zahlungsverweigerer erhielten Mahnungen, in denen mit Klagen gedroht wurden, oder wurden Inkassobüros, oder gar ein Rechtsanwalt eingeschaltet.
Die Verbraucherzentrale fordert eine deutliche erkennbare Information über Kosten, die bei den Nutzung von Online-Dienstleistungen entstehen. Online geschlossene Verträge dürften nur gültig werden, wenn der Kunde sie mit einer separaten E-Mail bestätigt. Verbraucher müssten die Möglichkeit bekommen, Verträge, die auf Wettbewerbsverstößen basieren, unbefristet zu widerrufen und Ersatz für entstandene Schäden erhalten.
Zur vollständigen Pressemitteilung...
Umfrageergebnisse: Internet-Abzockopfer in BaWü
Eine weitere interessante Infoseite bei der Verbraucherzentrale Hamburg (-> Telefon+Internet -> Aktuelles ("Abofallen im Internet" vom 24.10.2007)) 21.11.2007
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Private Inkasso-Unternehmen sollen beim Einzug von Forderungen für die Justiz beteiligt werden
Der Baden-Württembergische Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) und sein Kollege Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) wollen in einem Pilotversuch private Inkasso-Unternehmen einschalten, da Jahr für Jahr Forderungen von bis zu zehn Millionen Euro wegen Uneinbringlichkeit niedergeschlagen und anschließend nicht mehr weiterverfolgt werden würden. Spezialisierte private Unternehmen könnten den Forderungseinzug möglicherweise effektiver, kostengünstiger und damit erfolgreicher gestalten.
Zur Pressemeldung... 11.11.2007
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Vermögensstudie: Jeder zweite Deutsche hat keine Ersparnisse und IAB Forschungsbericht: "Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden"
Neue Vermögensstudie: Jeder zweite Deutsche hat keine Ersparnisse: In aller Schärfe zeigt eine neue Studie, wie groß die sozialen Gegensätze in Deutschland sind. Die Erhebung liegt der Süddeutschen Zeitung exklusiv vor. http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/finanzen/artikel/783/141477/ und beim Spiegel können Sie auch nachschauen www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,515793,00.html. (Links Stand 11.11.2007)
Neuer IAB-Forschungsbericht: "Jugendarbeitslosigkeit und psychisches Wohlbefinden"
Zum Forschungsbericht... 11.11.2007
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Faule Deals mit faulen Krediten
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert Maßnahmen zum Stopp rechtswidriger Weiterverkäufe von Immobilienkrediten. "Mit einem Teil der Forderungsverkäufe begehen einige Kreditinstitute Verrat am Kunden", sagt vzbv-Vorstand Gerd Billen. Nach einer vom vzbv beim Institut für Finanzdienstleistungen Hamburg (iff) in Auftrag gegebenen Studie haben Kreditinstitute nicht notleidende Kredite ohne Zustimmung der Kreditnehmer an Investoren verkauft. Dies verstößt gegen das Bankgeheimnis und Vorgaben des Datenschutzes. Auch Sparkassen sind betroffen.
Auch darüber hinaus bergen überholte gesetzliche Regelungen und das Ausnutzen rechtlicher Grauzonen große Risiken für die Kreditnehmer. Kreditkündigungen und willkürliche Zwangsvollstreckungen durch die Neuerwerber sind nicht ausgeschlossen. "Das hat schon Wildwest-Manier, wenn es möglich ist, dass plötzlich ein Wildfremder quasi mit meinem Hausschlüssel vor der Tür steht und das Haus beschlagnahmt", sagt Gerd Billen. Es müsse unterbunden werden, dass die geltenden Vollstreckungsregeln von Investoren missbraucht werden, denen lediglich ihre Rendite am Herzen liegt. Der vzbv fordert verbrauchergerechte Regeln für die Übertragbarkeit von Krediten und Kreditforderungen.
Zur Presseerklärung mit weiterführenden Links zu
Hintergrundpapier des vzbv "Verraten und Verkauft"
und
iff-Studie "Erwerb von Kreditforderungen durch Private Equity-Unternehmen: Mögliche Gefahren für Verbraucher"
13.10.2007
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Statistisches Bundesamt: Überschuldete Personen haben im Schnitt 37000 Euro Schulden
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes waren Personen, die im Jahre 2006 von einer Schuldnerberatungsstelle betreut wurden, im Durchschnitt mit knapp 37 000 Euro verschuldet bei einem monatlichen Nettoeinkommen von durchschnittlich 1 150 Euro. Bei knapp 60% lagen die Einkünfte sogar unter 900 Euro.
Diese Angaben beruhen auf einer Befragung von 124 Schuldnerberatungsstellen, deren Dienste 2006 von rund 47 000 Personen in Anspruch genommen worden sind.
Mehr als die Hälfte dieser Personen, die überschuldet waren oder einen finanziellen Engpass zu meistern hatten, war arbeitslos gemeldet. Arbeitslosigkeit war auch bei knapp einem Drittel Auslöser der finanziellen Schwierigkeiten.
Nahezu die Hälfte (45%) der Personen lebte allein, wobei deutlich mehr alleinlebende Männer als Frauen auf die Hilfe der Beratungsstellen angewiesen waren. Damit sind Singlehaushalte überproportional an der Überschuldung beteiligt. Bei 36% der untersuchten Fälle waren Kinder von den Konsequenzen betroffen. Alleinerziehende Frauen machten 14% aller überschuldeten Personen aus, repräsentieren aber nur 3% der Gesamtbevölkerung über 18 Jahren.
Jüngere Menschen unter 20 Jahren und Senioren über 65 zählten nur ganz selten zur Klientel der Beratungsstellen. Dagegen gehörten 30% aller beratenen Personen der Altersgruppe zwischen 35 und 45 Jahren an, und damit deutlich mehr, als es ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung über 18 Jahren entspricht (20%).
Weitere Daten und Informationen zum Thema bei Statistischen Bundesamt 08.10.2007
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"SCHUFA-frei": Statt Kredit nur draufgezahlt!
Im Teletext, im Internet oder in der Zeitung - überall findet man Angebote für „Kredite ohne SCHUFA”. Aber was steckt wirklich hinter diesen Offerten?
Eine gemeinsame Studie des Rechtsexperten Professor Dr. Hugo Grote, des Schuldnerberaters Christian Maltry sowie der SCHUFA kommt zu ernüchternden Ergebnissen:
Die Wahrscheinlichkeit, auf diesem Wege einen Kredit zu erhalten, liegt bei weniger als zwei Prozent. In vier von fünf Fällen versuchen die Anbieter SCHUFA-freier Kredite, den Antragstellern mit dubiosen Methoden Geld aus der Tasche zu ziehen.
Obwohl die Kredite als "SCHUFA-frei" beworben werden, erfolgt häufig eine Bonitätsprüfung. Von diesen unseriösen Praktiken sind in Deutschland jährlich rund 394.000 Verbraucher betroffen. Vorsichtige Schätzungen beziffern den Gesamtschaden auf 150 Millionen Euro pro Jahr.
Wer sich unkorrekt behandelt fühlt, kann seinen Fall unter www.wettbewerbszentrale.de/beschwerdestelle/ schildern.
Weitere Links:
Gesamtstudie: "SCHUFA-frei": Statt Kredit nur draufgezahlt Studie - Eine Untersuchung zur Verbreitung unseriöser Praktiken bei der Vermittlung von Verbraucherkrediten
Kurzschrift der Studie
Prof. Dr. jur. Hugo Grote: Kredite ohne "SCHUFA-Auskunft" - Rechtliche Bewertung und Handlungsmöglichkeiten 03.10.2007
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Schuldnerberatungstag Baden-Württemberg am 20. Februar 2008
Ein Schuldnerberatungstag in Stuttgart soll in Zukunft an die Stelle der Schuldnerberatungstagungen in Bad Boll treten. Das Vorbereitungsteam (Schuldnerberater aus den Verbänden der LIGA und der kommunalen Schuldnerberatung) will mit einem zentralen Schuldnerberatungstag pro Jahr mit einem allgemeinen Thema am Vormittag zu Fragen von Schuldnerberatung und Überschuldung eine breitere Öffentlichkeitswirkung erreichen. Darum werden alle Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater von Baden-Württemberg und auch darüber hinaus eingeladen, diesem politischen Anliegen durch ihre Beteiligung erkennbaren Nachdruck zu geben. Der Nachmittag ist dann Fragen aus der alltäglichen Arbeit der Schuldnerberatungsstellen gewidmet, soll aktuelle Informationen bringen und dem kollegialen Austausch dienen.
Für 2008 wurde das Thema der fehlenden bzw. unvollständigen Sozialberichterstattung ausgewählt.
Wir veröffentlichen das Vorabinfo. Im Herbst kommt dann die endgültige Einladung.
Vorabinfo Schuldnerberatungstag (PDF) 26.07.2007
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Verbraucherzentrale NRW über unseriöse Schuldnerberatungen: Horrende Preise für überflüssige Leistungen
Die anerkannten Verbraucherinsolvenz- und Schuldnerberatungen bei Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Verbraucherzentralen führen zumeist lange Wartelisten. Um sich nicht Wochen oder gar Monate auf ein qualifiziertes Beratungsangebot zu gedulden, kommen Rat suchenden Schuldnern Angebote von unkomplizierter Soforthilfe wie gerufen. Immer mehr gewerbliche Anbieter offerieren hierbei ganz unterschiedliche Leistungen – aber nur selten gibt es auf den Einzelfall zugeschnittene und wirtschaftlich sowie rechtlich fundierte Beratung. Statt dauerhafter Entschuldung sind häufig nur horrende Gebühren für überflüssige Leistungen garantiert.
Die Verbraucherzentrale NRW stellt auf ihren Seiten Tipps vor, wie seriöse von unseriösen Beratungsangeboten unterschieden werden können.
Zur Seite der VZ NRW... 23.07.2007
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Fidium Finanz AG klagt gegen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im vergangenen Jahr der St. Galler Internetbank Fidium Finanz untersagt, ohne amtliche Genehmigung Kredite zu vergeben. Gemäss einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kann sich ein Unternehmen aus einem Drittland nicht auf die innerhalb der EU geltende Dienstleistungsfreiheit berufen, wenn es dort keine Niederlassung hat. Gegen dieses Urteil klagt nun die St. Galler Internetbank Fidium Finanz AG beim Hessischen Verwaltungsgerichts Frankfurt a. Main. Der Prozess findet am 5. Juli statt.
Mehr unter www.stadt24.ch/page/2174/17 01.07.2007
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Bundesbank passt Basiszinssatz auf 3,19 % an
Der Basiszinssatz nach § 247 BGB wurde von der Bundesbank turnusgemäß neu festgesetzt und beträgt ab dem 01.07.2007 nun 3,19 % (bisher 2,70 %). Das ist der bisherige Höchststand seit der Einführung im Jahr 2002. Somit beläuft sich der Verzugszinssatz für Verbrauchergeschäfte nach § 288 Abs. 1 BGB auf 8,19 % (bisher 7,70 %).
01.07.2007
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Aktionstag 2007 am 14. Juni 2007
Die AG SBV teilt mit:
Im Gegensatz zu den bisherigen Aktionswochen, hat der diesjährige bundesweite Aktionstag der Schuldnerberatung kein spezielles Thema. Aufgrund der kurzen Zeit zwischen dem letztjährigen späten Termin und der Entscheidung des Ständige Ausschusses der AG SBV, den Termin ab 2007 wieder vor die Sommerferien zu legen, findet der Aktionstag ohne besondere Schwerpunktsetzung statt.
Die auf dem aktuellen Plakat des Aktionstages genannten acht Themenbereiche (die an der Marionette zerren) bieten den Beratungsstellen vor Ort die Möglichkeit, für die örtliche Aktion ggf. einen Schwerpunkt ihrer Wahl herauszustellen. Die Plakate können beim jeweiligen Spitzenverband angefordert werden.
Mögliche Aktivitäten für den Aktionstag könnten sein:
- Pressemeldungen / Pressegespräch
- Lange Nacht der Schuldnerberatung
- Informationsveranstaltung
- Informationsstand
Mitteilung der AG SBV -- Plakat --
Hintergrundinfos aus dem Schuldenreport 2006
02.05.2007
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iff-Überschuldungsreport 2007 - Schuldenatlanten und Debatte über Jugendverschuldung irreführend.
Nicht ganz neu, aber erst kürzlich entdeckt: Das iff hat mit Unterstützung der Nürnberger norisbank AG (seit 23.01. TeamBank AG) eine Studie über die Situation der von privater Überschuldung betroffenen Menschen in Deutschland im Januar 2007 vorgelegt. Ausgewertet wurden Daten von ca 3000 Personen, die wegen ihrer privaten Überschuldungssituation in den Jahren 2005/2006 eine Schuldnerberatungsstelle aufgesucht haben. Da keine Gelder von Stiftungen oder Staat in das umkämpfte Interpretationsfeld der Überschuldungsforschung fließen, hat das iff damit begonnen, die in der Schuldnerberatung bei Überschuldeten erhobenen Daten auszuwerten. Dabei nutzt es anonymisierte Daten seiner Schuldnerberatungssoftware CAWIN, die von vielen Schuldnerberatungsstellen eingesetzt wird.
Das iff hat eine Reihe von Anregungen an Wirtschaft, Politik und Wohlfahrt gegeben, die eine gemeinsame Diskussion um mehr Prävention und Kompensation ermöglichen sollen: verbesserte Produkte, mehr Risikoinstrumente, solidarische Formen, Berücksichtigung von Schulden bei Scheidung und Arbeitsplatzverlust sowie besseren Schulunterricht.
http://news.iff-hh.de/index.php?id=1976&viewid=39334
21.04.2007
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Neujahrsbrief vom IFF Hamburg
Neujahrsbrief vom IFF Hamburg: Der Anfang Februar erschienene Neujahrsbrief des IFF widmet sich den ethischen Grenzen der Geldwirtschaft. Meldungen über neuen Wucher und Korruption in der Geldwirtschaft (1.) leiten ein zum Nachdenken über die veränderten Grenzen der Ethik in der Provisionsgesellschaft (2.). Anschließend (3.) werden in einem der umfangreichsten Punkte Max Weber und Adam Smith befragt und eine Idee zur Ethik in der Geldwirtschaft vorgestellt. Teil (4.) hinterfragt falsche Ethik-Prophetien. Das iff stellt sich mit seinen Erfolgen und Zielen (5.) sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (6.) anschließend vor.
http://news.iff-hh.de/index.php?id=1976&viewid=39373 20.02.2007
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Grundeinkommen - eine kleine Übersicht
In Laufe der Jahrhunderte taucht der Gedanke eines garantierten Mindesteinkommens in verschiedenen Variationen immer wieder auf. Ende der 1990er-Jahre wurde die Diskussion im Zuge der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen immer dichter.
Als Beispiel aus neuerer Zeit könnte die steuerfinanzierte Grundsicherung für Menschen ab dem 65. Lebensjahr und für Bezieher der Erwerbsminderungsrente genannt werden.
Mehr... 20.02.2007
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Konsumentenkredite: "Banken verschweigen Extremzinsen von 20, 30 und mehr Prozent" - Citibank besonders betroffen - vzbv fordert BaFin zum Einschreiten auf
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat schwere Vorwürfe gegen führende Anbieter von Verbraucherkrediten erhoben. Bei Konsumentenkrediten würden Kunden systematisch zum Abschluss teurer Kreditausfallversicherungen gedrängt. Die Verbraucherzentralen hatten in den vergangenen Monaten Bankkunden nach ihren Erfahrungen bei der Kreditvergabe befragt. Die Dokumentation mit rund 200 eidesstattlichen Versicherungen belegt: In mehr als der Hälfte der Fälle wurde der Kredit ausdrücklich vom gleichzeitigen Abschluss einer Restschuldversicherung abhängig gemacht. Vor allem die Citibank ist betroffen. Der vzbv forderte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf, dieser Kreditvergabepraxis Einhalt zu gebieten.
Pressemitteilung -
Schreiben an die BaFin -
Anlage 1: Tabelle mit Nettokredit/RSV-Prämie -
Anlage 2: Tabelle mit effekt. Jahreszins lt. Vertrag / mit eingerechneter RSV-Prämie 30.01.2007
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Elterngeldrechner geht online
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt auf seiner Website einen "Elterngeldrechner" bereit.
Damit können werdende Väter und Mütter nach Eingabe ihrer Daten die voraussichtliche Höhe ihres Elterngeldanspruchs errechnen. Das Angebot hilft werdenden Eltern und Frauen und Männern mit Kinderwunsch bei der gemeinsamen Planung der ersten Zeit nach der Geburt des Kindes.
www.bmfsfj.de/elterngeldrechner 18.12.2006
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SCHUFA Schulden-Kompass 2006: Trend der privaten Ver- und Überschuldung in Deutschland verlangsamt
Der Trend zur privaten Ver- und Überschuldung in Deutschland würde sich verlangsamen. Dies hat die SCHUFA in ihrer repräsentativen jährlichen Studie, dem SCHUFA Schulden-Kompass 2006, festgestellt. Dabei sei mit dem Privatverschuldungsindex (PVI) erstmals auch untersucht worden, wie kritische Anzeichen der privaten Verschuldung in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgeprägt sind.
Der Schulden-Kompass würde sich seit seinem erstmaligen Erscheinen im Jahre 2003 nicht nur mit der Darstellung der SCHUFA-Daten begnügen. Von Anfang an hätte der Schulden-Kompass mit verschiedenen Beiträgen den engen Zusammenhang zwischen mangelndem finanziellen Wissen und der Ver- und Überschuldung von mittlerweile mehr als drei Millionen Privathaushalten aufgezeigt. Einen wesentlichen Bestandteil des SCHUFA Schulden-Kompasses würden externe Studien rund um die private Ver- und Überschuldung bilden.
"Nimmt die Anzahl überschuldeter Haushalte zu?"
Mit dieser Frage befasste sich für den am 22. November erschienenen "Schuldenkompass 2006" der SCHUFA der Karlsruher Sozialwissenschaftler Gunter E. Zimmermann in einer externen Analyse. Während die SCHUFA ausschließlich Daten auf Personenebene erfasst, der Themenkomplex private Überschuldung jedoch im Haushaltskontext zu sehen ist, zeigt Gunter E. Zimmermann auf der Basis des Sozioökonomischen Panels die Entwicklung überschuldeter Haushalte mit Konsumentenkrediten sowie mit Konsumenten- und/oder Hypothekarkrediten in Deutschland. Nach Aussage der Analyse ist demnach die Zahl der mit Konsumentenkrediten relativ überschuldeten Haushalte im Jahr 2005 gegenüber den Vorjahren gesunken. Gleichzeitig hat die Überschuldungsintensität jedoch deutlich zugenommen. Bezieht man allerdings Hypothekarkredite - denen aber der Wert des Wohneigentums gegenüber stehen kann - in die Berechnung mit ein, liegen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr auf gleich bleibendem Niveau von rund 3,0 Millionen Haushalten. Weitere externe Analysen wurden zu den Fragen "Verschuldung als soziale Lebenslage?" und "Jugend und Geld?" durchgeführt.
Mehr... . 24.11.2006
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Ab 2007 Rundfunkgebühren für Geldautomaten?
Zum Jahresanfang 2007 ist für internetfähige Computer ("neuartigen Rundfunkempfangsgeräte") eine verminderte Rundfunkgebühr von EUR 5,52 zu entrichten. Die Frankfurter Industrie- und Handelskammer hat die derzeit kursierenden Auslegungen der Formulierung der "neuartigen Rundfunkempfangsgeräte" konsequent weitergedacht, um ihre Unsinnigkeit zu verdeutlichen: Nicht nur der heimische PC sei von der Gebühr betroffen, so er denn über einen Internetanschluss verfügt, auch die 50.000 deutschen Geldautomaten wären nunmehr belastet!
Mehr... 21.10.2006
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Projekt Restschuldversicherungen bei Ratenkrediten
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sucht Personen, die einen Ratenkredit mit Restschuldversicherung gekauft haben und denen der Abschluss der Versicherung von der Bank mehr oder weniger deutlich zur Bedingung für die Kreditgewährung gemacht wurde. Oftmals ist im Kreditvertrag das Feld für den Abschluss einer Restschuldversicherung schon ausgefüllt und die Kunden gehen davon aus, dass sie diese Versicherung abschließen müssen. Je nach Höhe der Versicherungsprämie kann sich der "tatsächliche" effektive Jahreszins im Vergleich zu dem in der Werbung oder im Vertragsformular ausgewiesenen Zins um mehr als 100% erhöhen und - würde mann die Restschuldversicherungsprämie in den effektiven Jahreszins einzrechnen - den Tatbestand des Kreditwuchers erfüllen. Die Verbraucherzentrale will diese Praxis angreifen. Mit Hilfe eines Fragebogens sollen bis 31.10.2006 Fälle erfasst werden, in denen Verbraucher im Bankengespräch nicht darauf hingewiesen wurden, dass sie keine Restschuldversicherung abschließen müssen bzw. dass es auch Alternativen für die Absicherung des Kredites gibt. Erhärtet sich über die Fragebogenaktion der Verdacht, dass der Abschluss einer Restschuldversicherung entgegen den offiziellen Verlautbarungen mancher Banken doch zwingende Voraussetzung für den Kreditvertrag war und die Kosten für die Restschuldversicherung demzufolge von vornherein hätten ausgewiesen werden müssen, werden die Verbraucherzentralen ihre Lobbyarbeit intensivieren und ggf. auch rechtliche Schritte prüfen. mehr... 28.09.2006
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Shell Jugendstudie 2006
Die 15. Shell Jugendstudie ist am 21. September 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Studie kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass Jugendliche heute ein hohes Maß an Bewusstsein für die großen Themen der Gesellschaft hätten. Vom Altern der Gesellschaft über Probleme am Arbeitsmarkt bis hin zu ihren eigenen Zukunftsperspektiven: Jugendliche würden sich den Herausforderungen stellen. Was auch auf sie zukommt – sie würdem eine Lösung suchen und sich dabei nicht entmutigen lassen. Allerdings seien sie im Vergleich zu 2002 weniger optimistisch. Die Sorge, leer auszugehen und weder Lehrstelle noch Arbeitsplatz zu erhalten, treibe die Jugend stärker um. Niederschmetternd: Die Studie ergebe, dass Jugendliche aus sozial priviligierteren Elternhäuser in der Regel aussichtsreichere Schulen durchlaufen. Jugendliche aus Haupt- und Sonderschulen gehören häufiger der Unterschicht an. "Die Bildungswelten driften auseinander", so die Sozialwissenschaftler. Zu den Verlieren zählen der Studie zufolge oft junge Männer mit fehlendem oder niedrigem Bildungsabschluss.
mehr... 23.09.2006
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ARD-Magazin MONITOR: Elterngeld - Im Fall von Arbeitslosigkeit drohen enorme Kürzungen beim Arbeitslosengeld
Einen Bericht des ARD-Magazins MONITOR: Auch bei Bezug des neuen Elterngeldes gilt die 3-jährige Erziehungszeit. Wer diese in Anspruch nimmt weiß, welcher finanzielle Verlust dabei entsteht. Dass aber Personen, die ihr Recht auf die dreijährige Elternzeit voll in Anspruch genommen haben, im Fall von Arbeitslosigkeit enorme Kürzungen ihres Arbeitslosengeldes hinnehmen müssen, ist kaum bekannt. Eine "sachgerechte Regelung" nach Auffassung der Bundesfamilienministerin. Monitor.pdf 28.08.2006
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Schufa-Online (www.meineschufa.de) nun auch im Südwesten
Künftig können auch die Bürger in Baden-Württemberg ihre bei der Schufa gespeicherten Daten über das Internet zu Hause einsehen. Inzwischen wurde das Angebot auf 14 der 16 Bundesländer bzw. rd. 80 Prozent der Bürger in Deutschland ausgeweitet. Im Rahmen des noch laufenden Testbetriebs kostet die Anmeldung EUR 7,60 für ein ganzes Jahr. Die Anmeldung erfolgt online mit Verifizierung durch das (kostenfreie) PostIndent-Verfahren. www.meineschufa.de 24.08.2006
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Unveränderte Freibeträge für die Beratungs- und Prozesskostenhilfe bis zum 30.06.2007
Die Einkommensfreibeträge für Rechtsuchende und deren Unterhaltsberechtigte sowie der Erwerbstätigenfreibetrag werden jährlich zum 1. Juli angepasst. Da sich jedoch der Regelsatz für den Haushaltsvorstand im SGB XII gegenüber April 2005 nicht verändert hat, blieben auch die Einkommensfreibeträge zum 01.07.2006 gleich. Mitteilung von Prof. Dr. Dieter Zimmermann 24.08.2006
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Neue G.I.B.-Schriftenreihe erschienen: Materialien zur Krisenberatung von KMU
Den Zugang zu praxisorientierten Informationen zur Beratung von Krisenunternehmen für BeraterInnen aus Wirtschaftsförderungseinrichtungen zu erleichtern, ist ein Ziel der G.I.B. Landesberatungsgesellschaft.
Ergänzend zum internetgestützten Service zur Krisenberatung (www.gib.nrw.de/sanierungsberatung/) stehen deshalb seit heute im Online-Shop der G.I.B. Landesberatungsgesellschaft (www.gib.nrw.de/shop/index.htm) mehrere Veröffentlichungen der neuen G.I.B.-Schriftenreihe "Materialien zur Krisenberatung" zur Verfügung.
In der G.I.B.-Schriftenreihe "Materialien zur Krisenberatung" werden sowohl Arbeitshilfen für Beraterinnen und Berater als auch Leitfäden für Unternehmerinnen und Unternehmer veröffentlicht, die die G.I.B. zum Themengebiet "Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement" im Auftrag des Wirtschaftsministeriums NRW erarbeitet hat. Die Erarbeitung und Veröffentlichung dieser Materialien erfolgt projektbezogen finanziert aus Mitteln des Landes NRW und der EU. Zunächst erscheinen in der neuen Schriftenreihe das Veröffentlichungsverzeichnis "Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement", der frisch aktualisierte Leitfaden für Restarter "Die 2. Chance" und eine Materialsammlung zum Betriebsübergang nach § 613 a BGB. Weitere Veröffentlichungen zum Themengebiet der Krisenberatung werden kurzfristig folgen.
Wie bisher finden Beraterinnen und Berater darüber hinaus im internetgestützten Service zur Krisenberatung unter http://www.gib.nrw.de/sanierungsberatung/ eine umfassende Zusammenstellung mit weiteren tagesaktuellen Materialien zur Information, Beratung und Förderung von Krisenunternehmen. "Nicht mehr suchen, sondern finden" lautet das Motto dieses bundesweit einmaligen Service, der sich insbesondere an Berater und Beraterinnen aus Wirtschaftsförderungseinrichtungen richtet. Den schnellen Zugriff auf Checklisten, Leitfäden, Förderinformationen, Untersuchungen und einen Newsletter zum Thema "Krisenberatung" sollen inzwischen über 1.000 Berater/innen regelmäßig nutzen. 30.07.2006
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Neueste Armutszahlen: das DIW hat die neusten Armutsquoten erhoben
das DIW hat die neusten Armutsquoten in einer bislang noch nicht veröffentlichten Studie erhoben (Berichte Süddeutsche Ztg. 16. + 18.7.06: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/763/80683/ und http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/922/80842/).
Wichtige Ergebnisse:
- Reiche Deutsche verdienen immer mehr, der Rest ist von der Lohnentwicklung abgeschnitten: Die Einkommensunterschiede hierzulande sind so groß wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Auch die Zahl der Armen erreichte im Jahr 2005 einen Rekordwert.
- Der Gini-Koeffizient (Maß für soziale Ungleichheit, Max. Gleichheit = 0, max. Ungleichheit = 1) ist zwischen 2001 und 2005 von 0,27 auf 0,29 gestiegen. Im Osten von 0,20 auf 0,25.
- Die Armutsquote (60%)ist zwischen 2003 und 2005 von 13,6% auf 17,3% gestiegen - die höchste Zahl seit Beginn der Datenerhebung 1984. In Ostdeutschland lebt mehr als jeder fünfte unter der Armutsschwelle.
- Lt. DIW sei die Hauptursache die Massenarbeitslosigkeit und die nachlassende Leistungsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme. Die Spreizung der Löhne im Rahmen der Globalisierung ist ein weiterer Grund für die wachsende Ungleichheit. "Dagegen konnten die Wohlhabenden wegen der Senkung der Spitzensteuersätze ihr Nettoeinkommen erhöhen." Ihr Einkommen stieg inflationsbereinigt zwischen 1994 und 2004 um durchschnittlich 1,5% jährlich.
23.07.2006
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Druckfrisch: Aktualisierter Leitfaden für Restarter
Der von der G.I.B. Landesberatungsgesellschaft erarbeitete Leitfaden für Restarter liegt nun auch als Broschüre vor. Der 28-seitige, erweiterte Leitfaden für Restarter "Die 2. Chance" erscheint in der G.I.B.-Reihe "Materialien zur Krisenberatung" und kann online bestellt werden. Der Leitfaden soll aufmerksam machen auf Hürden, aber auch Möglichkeiten eines Restarts nach einer gescheiterten ersten Selbstständigkeit darstellen. Neben detaillierten Informationen zu den Schritten auf dem Weg zum Neustart enthält die Veröffentlichung auch einen umfangreichen Serviceteil mit Checklisten, Linkempfehlungen und Hinweisen, wo Restarter weiterführende Informationen kostenfrei erhalten können.
Die G.I.B. hat im letzten Jahr diesen ersten ausführlichen Leitfaden zum Thema Restart erarbeitet und zunächst in einer PDF-Version getestet. Die Tatsache, dass das Dokument seit seinem ersten Erscheinen im Juni 2005 allein auf den Internetseiten der G.I.B. über 22.000 Mal herunter geladen wurde, macht den hohen Informationsbedarf zum Thema deutlich. Die Veröffentlichung steht weiterhin auch als kostenfreies Download (www.gib.nrw.de/de/download/data/Leitfaden_Restart.pdf) zur Verfügung. Infos zum Projekt "Unternehmenssicherung NRW" und Materialien zur Krisenberatung finden Sie unter: http://www.gib.nrw.de/de/unt/unternehmenssicherung/index.htm und http://www.gib.nrw.de/sanierungsberatung/. 19.07.2006
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Der Finanzcoach - neue Schulden-Doku-Soap beim WDR
Nach "Endlich schuldenfrei" beim Privatsender RTL II im letzten Sommer gibt es seit 12 Juli 2006 im WDR den "Finanz-Check" in sechs wöchentlich ausgestrahlten Folgen.
Im Rahmen einer "Zuschauerverjüngungskur" schickt der Sender bis Ende August zwölf Pilotsendungen über den Äther, die in erster Linie die 14- bis 39-Jährigen ansprechen sollen, unter anderen den "Großen Finanzcheck", in dem ein "Finanzcoach" in sechs Episoden nach bestem RTL-II-Beispiel jungen Menschen aus ihren finanziellen Nöten helfen wird. Eine Kritik der ersten Sendung finden Sie hier. 16.07.2006
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Ab 1. Juli können Anwälte und Mandaten Beratungsgebühren frei vereinbaren
Ab 1. Juli können Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte die Höhe der Gebühren für Beratung und Gutachten mit ihren Mandaten frei vereinbaren. Die gesetzlich vorgeschriebenen Sätze nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz fallen zu diesem Stichtag weg. Anwälte und Mandaten sollten künftig gleich zu Anfang darauf achten, die außergerichtliche Vergütung ausdrücklich und möglichst schriftlich zu vereinbaren. Nur so lässt sich späterer Streit vermeiden. Eine solche individuelle Vereinbarung hat den großen Vorteil, dass der Mandant von vorneherein weiß, welche Rechnung ihn am Ende erwartet, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Nach der ab 1. Juli geltenden Fassung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes soll das Gespräch über die Höhe der Vergütung am Beginn der anwaltlichen Tätigkeit stehen. Wenn dennoch keine Vereinbarung über die Vergütung getroffen wird, erhält der Rechtsanwalt seine Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts. Danach ist die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen. Die konkrete Höhe regelt das BGB aber nicht. Es ist daher zu erwarten, dass jedenfalls in einer Übergangsphase die bisherigen gesetzlichen Gebühren als übliche Vergütung angesehen werden. In Betracht kommt aber auch eine Berechnung nach Stundensätzen, deren konkrete Höhe sich derzeit nicht voraussagen lässt.
Das Gesetz enthält allerdings eine Regelung, um den Verbraucher, der mit seinem Anwalt keine Vereinbarung getroffen hat, vor unverhältnismäßigen Forderungen zu schützen. So darf der Anwalt auch in solchen Fällen für ein erstes Gespräch nicht mehr als 190 EUR und bei einer weiteren Beratung nicht mehr als 250 EUR, jeweils zzgl. Mehrwertsteuer fordern. Weitere Informationen unter: www.bmj.bund.de/anwaltsverguetung. Beispiele für Vergütungsvereinbarungen und weiterführende Links finden Sie unter http://sirius.soldan.de/anwaltverein/Gebuehrenrecht/index.html. Aktualisiert 16.07.2006
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Massenhafte Kündigungen von Versicherungen bei der Citibank
Kaum ein Citibank-Kreditvertrag, bei dem nicht auch diverse Versicherungen abgeschlossen werden - u.a. auch Kapitallebens- oder Rentenversicherungen bei der CiV Lebensversicherung AG. Die Stornoquote bei kapitalbildendenden Lebens- und Rentenversicherungen liegt jedoch fünfmal höher als in der Branche üblich. 2005 wurden bei der CiV Lebensversicherung AG 23,45 % der erwähnten Versicherungen vorzeitig gekündigt. Üblich sind Stornoquoten von rund 5,0 %. Dies berichtet das HANDELSBLATT in seiner Online-Ausgabe vom 04.07.2006. Experten werfen der Bank aggressive Verkaufsmethoden vor und sehen darin den Grund für die hohe Stornoquote. 2005 verkaufte jeder Citibank-Schaltermitarbeiter 123 Versicherungen - ein Vielfaches des Branchendurchschnitts. Kein Wunder, dass sich CiV Leben und Citibank als eine der erfolgreichsten Vertriebskooperationen bezeichnen. 16.07.2006
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Scoring - Chancen und Risiken für Verbraucher - Studie kritisiert die aktuelle Scoring-Praxis in Deutschland
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Chancen und Risiken des Kredit-Scoring für Verbraucher untersuchen lassen. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens liegen jetzt vor und stehen zum Herunterladen zur Verfügung. Beauftragt war das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein.
Die Autoren der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Praxis des Kredit-Scoring in Deutschland gegen Rechtsnormen und gegen die Interessen der betroffenen Verbraucher verstößt. Es bestünden Vollzugsdefizite im Hinblick auf die praktizierten Scoring-Verfahren. Die Ursache hierfür sehen die Autoren vor allem darin, dass über diese Methode des Risikomanagements bislang noch keine öffentliche Debatte erfolgt ist. Mehr... 02.07.2006
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Bundesbank passt Basiszinssatz zum 01.07.2006 an
Der Basiszinssatz nach § 247 BGB wurde von der Bundesbank turnusgemäß neu festgesetzt und beträgt ab dem 01.07.2006 nun 1,95 % (bisher 1,37 %). Somit beläuft sich der Verzugszinssatz für Verbrauchergeschäfte nach § 288 Abs. 1 BGB auf 6,95 % (bisher 6,37 %). 02.07.2006
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Aktuelle Rechtsprechung zur Rundfunkgebührenbefreiung
Oberverwaltungsgericht Niedersachsen: Rundfunkgebührenbefreiung ist auch bei Zuschlag nach §24 SGB II beim Übergang von Arbeitslosengeld I zu II möglich. Dieses Urteil und auch andere, leider aber nicht klar abgegrenzte Beschlüsse, teilte der Kollege Torsten Wendt aus Mönchengladbach mit.
mehr...
12.06.2006
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Lösungsvorschläge der AG SBV zu den aktuellen Problemen mit der Befeiung von der Rundfunkgebührenpflicht
Bis zum 31. März 2005 hatten auch Familien oder Einzelpersonen mit geringem Einkommen einen Anspruch auf die Rundfunkgebührenbefreiung. Seit dem 1. April 2005 gelten neue Richtlinien für die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht. Die Gebührenbefreiung ist seitdem nicht mehr von der Höhe des Einkommens abhängig, sondern von der Einkommensart. Befreiungsanträge werden nicht mehr vom örtlichen Sozialamt, sondern von der GEZ-Verwaltungszentrale in Köln bearbeitet (wir berichteten: "Chaos bei der GEZ"). Diese Regelungen schließen eine ganze Reihe von Personen mit niedrigem Einkommen aus. Die GEZ vertritt die Ansicht, dass Erwerbstätige, Arbeitslosengeld I - Empfänger und Rentner, die keine ergänzende Sozialleistung beziehen, von der Befreiung ausgeschlossen sind.
Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) hat ein Papier mit verschiedenen Problemen und entsprechenden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.
Download: http://www.f-sb.de/download/agsbvgez04_2006.pdf 31.05.2006
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Onlineberatung: Die lautlose Schuldnerberatung
SFZ-Mitarbeiter und Redakteur des Forums Schuldnerberatung Volker Haug hat einen Aufsatz über die kommunikativen Kennzeichen einer Schuldnerberatung über das Internet verfasst. Die Abhandlung arbeitet anhand von Theorien aus der Kommunikationsforschung die Unterschiede zwischen Online- und Offlinekommunikation heraus und fragt, ob es nicht gerade die kommunikativen Begrenzungen des Internets sind, die eine Online-Beratung für viele Ratsuchende attraktiv macht. Weiter wird für eine differenzierte Betrachtung der kommunikativen Eigenschaften von Online-Beratungen geworben, um damit auf die Chancen einer Erweiterung der bisherigen Beratungspraxis um eine 'lautlose Schuldnerberatung' aufmerksam zu machen.
Aufsatz: "Die lautlose Schuldnerberatung"
Die Redaktion des Forum Schuldnerberatung macht sich Gedanken über die Einführung eines eigenen Angebots "Online-Beratung" und führt dazu eine Umfrage durch:
Online-Beratung: Eine Alternative zur realen Schuldnerberatung? 04.04.2006
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FKH GbR, UGV Inkasso, Rae Wehnert: Erfolgreiche Klageabwehr
Der Verein Schuldnerhilfe Essen e.V. (VSE) teilte mit, dass sich eine Beklagte in zwei Fällen, in denen die FKH GbR aus einem Schuldanerkenntnis geklagt hat, erfolgreich gegen die Klage zur Wehr setzen konnte. Das Amtsgericht Schwelm hat beide Klagen der FKH GbR abgewiesen. Grundlage der Forderung sind behauptete Warenbestellungen. Die Forderung wird, sofern die Betroffenen nicht zahlen, vom Ursprungsgläubiger an die FKH GbR verkauft. Diese beauftragt die UGV Inkasso GmbH und die Rechtsanwälte Wehnert & Kollegen mit dem Forderungseinzug. Häufig kommt es vor, dass die Betroffenen ein Schuldanerkenntnis über die Forderung abgeben, um im Gegenzug Ratenzahlung bewilligt zu bekommen. Kommt es später zu einem Rechtsstreit, wird nicht mehr die Ursprungsforderung, sondern das Schuldanerkenntnis als Anspruchsgrundlage herangezogen. Obwohl die Betroffenen durch die Unterzeichnung des Schuldanerkenntnisses ihre Rechtsposition geschwächt haben, macht es dennoch Sinn, sich gegen die Forderungen zu wehren wie die beiden Urteile des Amtsgerichts Schwelm belegen. Für Rückfragen steht Renate Lau-Gaiser vom Verein Schuldnerhilfe Essen e.V. - VSE - zur Verfügung (gaiser@schuldnerhilfe.de).
AG Schwelm, Urteil 29.03.2006 (Az.: 20 C 401/05)
und
AG Schwelm, Urteil vom 14.02.2006(Az.20 C 399/05) 31.05.2006
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EDV: Aktuelle Infos zu Cawin
Mit der integrierten Musterbrief-Funktion in CAWIN können viele Daten, die in CAWIN erfasst und berechnet werden, automatisch in Briefe an mehrere Gläubiger, Schuldner oder andere Beteiligte übernommen werden. Für die Arbeit mit den Musterbriefen hat das Schuldnerfachberatungszentrum Mainz in Zusammenarbeit mit dem IFF Hamburg die vier häufigsten Aufgaben herausgesucht und diesen Leitfaden mit ausführlichen Anleitungsschritten erstellt. Mehr...
Update für CAWIN 7.2
Für Besitzer der CAWIN-Version 7.2 (nicht CAWIN 7.1 oder vorher) gibt es ein kostenloses Update (Version 7.2.013 - Stand 09.03.2006) zum Download auf der Homepage vom IFF. Darin wurden unter anderem Verbesserungen bei dem Basisstatistikmodul vorgenommen. Download CAWIN 7.2.013 auf der Homepage vom IFF. Mehr... 04.04.2006
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Achtung Handybesitzer! Tipp der Polizei!Die nachfolgend beschriebene Funktion ist bei (fast) allen Handys verfügbar: Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer, die wie folgt aufgerufen werden kann: *#06#. Darauf hin wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und aufbewahren. Sollte nun ein Handy gestohlen werden, muss diese Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller gemeldet werden, damit dieser das Handy total blockieren kann, auch wenn der Dieb eine andere SIM-Karte eingesetzt hat.
Zwar bekommt man davon sein Handy nicht zurück, aber es bleibt wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb auch nichts mehr damit anfangen kann...
Wenn alle Handy-Besitzer diese Vorkehrung treffen würden, würde es sich bald nicht mehr lohnen, ein Handy zu klauen!
24.02.2006
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Erfolg bei Klage zur GEZ-Gebührenbefreiung bei BAB-Bezug Das Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden, dass eine BAB-Empfängerin, die nicht zu Hause lebt, unter die im Rundfunkstaatsvertrag genannten Härtefalleregelungen fällt: Ihr Einkommen wäre vergleichbar mit ALG II u.ä. Leistungen. Einen kurzen Rückblick auf unseren Bericht vom Dezember, zwei kurze Praxisschilderungen und ausführlich das Urteil finden Sie hier. 08.02.2006
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Schuldenreport 2006 erschienenDie Überschuldung privater Verbraucher steigt: Inzwischen gilt jeder zwölfte Haushalt in Deutschland als überschuldet. Der vom Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Deutschen Caritasverband und dem Diakonischen Werk der EKD herausgegebene "Schuldenreport 2006" beschreibt die Entwicklung der privaten Ver- und Überschuldung in den Jahren 2000 bis 2005. Der Verlag schreibt: "Der Schuldenreport 2006 analysiert Ursachen der Überschuldung und beschreibt die Lebenssituation der überschuldeten Haushalte. Der Schuldenreport fragt, welche Wege es gibt, damit Betroffene eine zweite Chance bekommen. Er gibt eine Übersicht über Rechtsprechung und Gesetzeslage im Finanzdienstleistungsrecht, beim Kontopfändungsschutz, beim Verbraucherinsolvenzverfahren und bei der Rechtsberatung. Er zieht auch Vergleiche mit der Situation in anderen Ländern. Der Schuldenreport 2006 ist ein Nachschlagewerk und Arbeitsmittel für Politik, Medien, Verwaltung, Wissenschaft – und für alle Praktiker in der Schuldner- und Insolvenzberatung." Der Schuldenreport 2006 ist ab sofort über den Berliner Wissenschafts-Verlag (http://www.bwv-verlag.de/Neuheiten.htm#Band_7_-_Schuldenreport_2006 oder im Buchhandel zum Preis von 29,00 EUR erhältlich (ISBN: 3-8305-1109-4).
30.01.2006
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www.gesetze-im-internet: Öffentlicher Zugang auf alle Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes im Internet gesichertBundesjustizministerin Brigitte Zypries hat im Rahmen des Festaktes zum 20-jährigen Jubiläum der juris GmbH den öffentlichen Zugang auf alle Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes im Internet frei geschaltet. Unter www.gesetze-im-internet.de stellt das Bundesjustizministerium in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH Bürgerinnen und Bürger das gesamte aktuelle Bundesrecht kostenlos bereit. mehr... 16.01.2006
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Dreister Umgang mit Kunden, der Fahrzeug über Kredit finanzierte
Einen besonders dreisten Umgang mit einem Kunden, der sein Auto über einen Kredit finanzierte, hat das ARD-Fernsehmagazin Plusminus aufgedeckt.
mehr...
Abzocke bei Billig-Vorwahl: Enorme Preissprünge bei Call-by-Call-Nummern
Seit Jahren gelten Spar-Vorwahlen als die billigste Art, zu telefonieren. Doch nun immer öfter gibt's Ärger wegen der Call-by-Call-Nummern. So mancher Billig-Anbieter verprellt Kunden durch enorme Preissprünge, die nicht mehr zu durchschauen sind. Und für viele Verbraucher sind die neuen Telefon-Pauschaltarife (Flatrates) jetzt schon günstiger als die Billig-Nummern.
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Ein Albtraum für viele Verbraucher geht zu Ende: 0190-Rufnummern werden zum Jahresende abgeschaltet
Die Bundesnetzagentur hat sich von den Bitten der Mehrwertdienstbetreiber offenbar nicht beirren lassen: Zum Jahresende werden die 0190-Rufnummern definitiv abgeschaltet, teilte die Behörde nun mit, die Frist werde nicht verlängert.
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vzbv richtet Spam-Beschwerdestelle ein!
Eine Spam-Beschwerdestelle wurde vom Verbraucherzentrale Bundesverband im September eingerichtet. Unter beschwerdestelle@spam.vzbv.de können Verbraucher dem vzbv per Mail unerwünscht eingetroffene Spams übermitteln.
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Schufa-Anfragen erhöhen Kreditzinsen
Mündige Verbraucher haben es offenbar schwer: Wer sich vor dem Antrag auf einen Verbraucherkredit mehrere Angebote einholt, zahlt anschließend oft höhere Zinsen. Oder erhält gar keinen Kredit mehr. Das ist das Ergebnis eines Tests des ARD-Magazins "Plusminus", über das der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete. Grund für die plötzliche Verteuerung des Kredites seien die obligatorischen Anfragen der Banken bei der Schufa in Wiesbaden.
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Neues Portal: meineSCHUFA.de
Wer einen Handy-Vertrag abschließt oder einen Kredit aufnimmt, muss bekanntlich fast immer auch die so genannte "SCHUFA-Klausel" unterschreiben. Bald kann eine Eigenauskunft auch per Internet angefordert werden. Ein neues Internetportal macht es möglich.
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Informationen für Verbraucher zum Jahresende
Riester-Rente: Bei Abschlüssen von 2006 sind geschlechtsneutrale Tarife gesetzlich vorgeschrieben - Mögliche Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze - Streichung Eigenheimzulage - Günstiges Zinsniveau für Immobilienfinanzierung - Bei der Einkommensteuer ein allgemeines Verlustverrechnungsgebot geplant
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Diverse Infos aus Heft 04/2005
Girokonto für jedermann, ZKA aktualisiert Internetauftritt - Rechtsanwälte Haas & Kollegen: Verhandeln online - Angela Merkel bezeichnet Pläne zur Änderung der InsO als "unausgegoren" - Postkarten-Aktion " Der Mensch hinter den Schulden ... braucht neben der Menschwürde ein Girokonto" beendet - Moskau Inkasso: Strafbefehl gegen rüde Geldeintreiber in Niedersachsen - Banken brauchen mehr Kundenvertrauen: Weniger als die Hälfte vertraut auf Bankberatung
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IAB Handbuch Arbeitsmarkt: Analysen, Daten, Fakten
Der deutsche Arbeitsmarkt steckt in einer tiefen Krise. Von einer Trendwende ist zwar immer wieder die Rede - erkennbar ist sie noch nicht. Eine umfassende Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen bietet jetzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit dem IAB Handbuch Arbeitsmarkt.
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Vorstellung des Jahrbuchs Gerechtigkeit I: Armes reiches Deutschland
Zum ersten Mal legen 26 kirchliche Gliederungen, Institutionen und Organisationen ein Jahrbuch Gerechtigkeit mit dem Titel "Armes reiches Deutschland" vor. Gemeinsam fordern sie darin eine offensive Politik für mehr Gerechtigkeit. Fundierte Schaubilder entlarven wirtschaftliche Behauptungen als das, was sie sind: Mythen im Dienst des Tabus, über Reichtum und Armut nicht zu diskutieren. Zudem geben renommierte Autorinnen und Autoren tiefe Einblicke in die Debatte von Reichtum und Armut.
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Umgang mit Stromschulden gerügt
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat mit einem Beschluss vom 15.07.2005 (L 1 B 7/05 SO ER) eine bemerkenswerte Entscheidung zum Umgang mit Stromschulden getroffen. Es rügt die regelmäßige Übernahme von Stromschulden durch Kommunen und Sozialleistungsträgern, stellt aber auch fest, dass der Stromanbieter bei Außenständen nicht einfach die Versorgung einstellen könne.
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Viel Chaos bei der GEZ - abGEZockt?
Nach der Neuregelung bei der Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht häufen sich in der Praxis die Probleme nicht zeitgerechter Befreiungen von der Rundfunk- und Fernsehgebühr sowie nicht zeitgerechter Bewilligung des Sozialtarifs der Telekom. Außerdem wird die Härtefallregelung, nach der Geringverdiener ebenfalls von den Rundfunkgebühren befreit werden können, nicht angewandt.
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Einheitliche Regeln für private Kreditnehmer
Pressemeldung der EU-Kommission (10.10.2005)
Die Europäische Kommission hat heute einen überarbeiteten Vorschlag für eine Verbraucherkredit-Richtlinie angenommen. Der Gesetzentwurf soll die Verbraucherrechte bei Finanzdienstleistungen EU-weit angleichen. Der Vorschlag berücksichtigt die Stellungnahmen des Europäischen Parlaments aus dessen erster Lesung.
Zu den wichtigsten Änderungen gegenüber dem ersten Vorschlag der Kommission vom Oktober 2004 gehört die Fokussierung auf die eigentlichen Verbraucherkredite, das heißt auf Kredite bis 50 000 Euro.
Die gesamte Pressemeldung vom 10.10.2005
RTL II "Endlich schuldenfrei" - Abschreckende Wirkung für Betroffene!? Schuldnerberater kritisieren Darstellung der Beratung - RTL2 verteidigt die Serie
Vertreter deutscher Schuldnerberatungen haben die neue RTL2-Reihe "Endlich schuldenfrei" kritisiert. Die Auftaktsendung am 12. Juli 2005 habe "ein völlig falsches Bild über das methodische Vorgehen in der Schuldnerberatung und die betroffenen Menschen" vermittelt, bemängelten die der Schuldnerberatung der karitativen Verbände angeschlossenen Experten Werner Just aus Köln und Thomas Seethaler aus Heidelberg: "Es ist ernsthaft zu befürchten, dass Überschuldete, die diese Sendung gesehen haben, zukünftig den Weg zur Schuldnerberatung meiden". RTL II hat auf die Kritik reagiert - verteidigt aber die Staffel.
Kritik vom 25.07.2005
Reaktion von RTL II
12.09.2005
Neue Regelbeträge für den Kindesunterhalt
Die Vierte Verordnung zur Änderung der Regelbetrag-Verordnung wurde im Bundesgesetzblatt verkündet. Die neuen Regelbeträge gelten ab dem 1. Juli 2005.
Mehr... 21.04.2005
Geldhaie schnappen sich Vorauszahlung - Polizei warnt eindringlich vor Betrug mit Kreditvermittlung
Angesichts der jüngsten Zahlen über 3,1 Millionen überschuldeter Haushalte warnt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes eindringlich vor betrügerischen Kreditvermittlern. In einem neuen Faltblatt Kreditvermittlungsbetrug "Vorsicht, Geldhaie!" informiert die Polizei über die Tricks der Betrüger und wie sich der Einzelne dagegen schützen kann.
Mehr... 11.04.2005
Überschuldung in Deutschland (Mitteilung Oktober 2004 zu Stand 2002)
Im Jahr 2002 waren 3,1 Millionen Haushalte in Deutschland überschuldet, das entspricht 8,1 Prozent aller Haushalte. Damit setzte sich der steigende Trend der letzten Jahre weiter fort: Gab es im Jahr 1994 zwei Millionen überschuldeter Haushalte, waren es 1999 2,7 Millionen. Diese neuen Zahlen zur Überschuldung legten die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und die Bundesministerin der Justiz im Oktober 2004 vor. Mehr... 15.01.2005
Datenreport 2004
Der Datenreport erscheint seit 1983 alle zwei Jahre und präsentiert Ergebnisse der amtlichen Statistik und der wissenschaftlichen Sozialberichterstattung. Es handelt sich um eine umfassende Darstellung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation in der Bundesrepublik Deutschland in Form eines Sozialberichts. Herausgegeben wird der Datenreport vom Statistischen Bundesamt (DESTATIS) in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim. Mehr... 15.01.2005
Beratung zu notleidenden Baufinanzierungen - Info der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat ein neues Beratungsangebot vorgestellt. Es handelt sich hierbei um eine Beratung zu notleidenden Baufinanzierungen im Rahmen des BMVEL-Projektes zum wirtschaftlichen Verbraucherschutz. Die Verbraucherzentrale glaubt, dass dieses Beratungsangebot gerade für Ratsuchende bei Schuldnerberatungsstellen interessant sein dürfte. Die Verbraucherzentrale stellt einen Fragebogen für interessierte Kunden zur Verfügung. Aus Fragebogen ergeben sich auch Einzelheiten zum Zweck und zum Ablauf der Beratung. Mehr... 15.01.2005
Informationen zu Hartz IV; Arbeitslosengeld-2-Rechner; Arbeitslosengeld-Rechner; Wohngeldrechner
mehr 20.10.2004
Diverse Infos der letzten Zeit
Europaweite Vollstreckung unbestrittener Forderungen wird erleichtert, Jeder Vierte kann seine Rechnungen nicht pünktlich bezahlen: Umfrage zur Privatverschuldung in Deutschland, Adresserhebung der Schuldnerberatungsstellen in Baden-Württemberg.
mehr 20.10.2004
Verbraucherschützer warnen von der Handy-Kostenfalle durch sog. Premium-MMS
Im Newsletter vom 29.7.04 warnt teltarif.de vor der Handy-Kostenfalle, die durch so genannte Premium-MMS entstehen kann. Im Nu hätten sich in einem Beispiel Kosten auf fast EUR 70 summiert...
mehr 29.07.2004
SCHUFA benennt Vertrauensmann für Verbraucher
Seit April 2003 hat der neu etablierte Vertrauensmann der SCHUFA seine Arbeit aufgenommen. Verbraucher, die sich aufgrund einer SCHUFA-Auskunft benachteiligt fühlen, können sich an den Vertrauensmann wenden. Als neutraler Mittler wird er spezielle Verbraucher-Reklamationen überprüfen.
In seiner Funktion arbeitet der Vertrauensmann mit Verbraucherschutzverbänden, staatlichen und kirchlichen Schuldnerberatungsstellen und Vertretern der politischen Parteien zusammen und informiert über wichtige SCHUFA-Entwicklungen. ...
mehr 03.05.2003
"Was mache ich mit meinen Schulden?" auf türkisch erschienen
Die Broschüre "Was mache ich mit meinen Schulden?" liegt erstmals auch in türkischer Sprache vor. Die Broschüre richtet sich an in Deutschland lebende türkische überschuldete Privathaushalte und zeigt Wege und Möglichkeiten der Entschuldung auf. Die Broschüre hilft den Überschuldeten zunächst einmal, ihre rechtliche und tatsächliche Situation einzuschätzen. Es werden rechtliche Begriffe erklärt und Handlungstipps gegeben. Des weiteren wird aufgezeigt, wie mit Hilfe fachkundiger Beratung in den Schuldnerberatungsstellen eine Schadensbegrenzung und auch eine erfolgreiche Entschuldung in die Wege geleitet werden kann. Wo keine Lösung im Konsens mit den Gläubigern erreicht werden kann, kann der Weg des gerichtlichen Verbraucherinsolvenzverfahrens beschritten werden. Er wird ausführlich erläutert. In einem eigenständigen Kapitel werden Tipps zur Vermeidung von Überschuldung gegeben und mögliche Ansprechstellen bei sich anbahnenden finanziellen Schwierigkeiten benannt. Sie kann auf der Homepage des BMFSFJ runtergelden werden (Download) oder bestellt werden. 02.05.2003
"Geschafft: Schuldenfrei!" Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale
Die vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuauflage des früheren Ratgebers "Weg mit den Schulden!" ist ein praktischer Leitfaden auf dem langen und oft schwierigen Weg des Schuldenabbaus. Das Buch gibt Antworten auf alle aktuellen Fragen, mit denen Schuldner konfrontiert sind: Was tun, wenn ein Vollstreckungsbescheid ins Haus flattert, der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, die Bank das Konto sperrt oder ein "Offenbarungseid" geleistet werden soll? Zudem wird gezeigt, wie ein Arbeitsplan aufgestellt wird, um die Miesen abzubauen und wo es Unterstützung gibt, wenn Probleme auftreten. Checklisten und Musterbriefe für alle wichtigen Schriftwechsel bieten Hilfe bei der Korrespondenz.
...mehr 27.01.2003
Zahl der Insolvenzen von Privatpersonen hat sich in Baden-Württemberg gegenüber 2001 verdoppelt
Dies meldet heute das Statistische Landesamt Baden-Württemberg. Von Januar bis September 2002 wurden von den Amtsgerichten in Baden-Württemberg insgesamt 6.193 Insolvenzverfahren entschieden. Das waren 2.315 Verfahren oder 60 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Während sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um rund 39 % steigerte,
verdoppelte sich die Zahl der Insolvenzen privater Personen. Diese verteilen sich auf Verbraucherkonkurse, Konkurse ehemals Selbständiger und sonstiger natürlicher Personen, wie ehemalige Gesellschafter von Personengesellschaften.
Durch die InsO-Änderung vom 01.12.2001 ist diese Differenzierung zwar für den gesamten Zeitraum noch nicht möglich, in voller Differenzierung liegt das Ergebnis aber bereits für das 3. Quartal 2002 vor: Im 3. Quartal wurden insgesamt 2.126 Insolvenzverfahren ermittelt, 807 Unternehmensinsolvenzen und 1.319 Privatkonkursverfahren.
mehr 12.11.2002
Weiterer Schlichtungsspruch gegen die Citibank
Der Ombudsmann der privaten Banken hat in Ergänzung seines Schlichtungsspruchs vom 14.05.2001 nun bestimmt, dass ein Verzugszinssatz in Höhe von 14,40 % nicht berechtigt ist, da von der Citibank kein entsprechender Nachweis über einen konkreten Verzugsschaden geführt wurde. ...mehr
Download als ZIP-Datei 18.09.2001
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Schiedspruch zur Inkassopraxis der Citibank ergangen
Die Citibank hat seit 1999 ihre Inkassoabteilung verkleinert bzw. zu Intrum Justitia Inkasso ausgegliedert.
Seither wird die Mehrzahl der fällig gestellten Forderungen in einem standardisierten Verfahren sofort nach Kündigung an Intrum Justitia Inkasso zum Einzug abgegeben. Mit der ersten Mahnung fordert das Inkassobüro als Inkassovergütung Beträge von mehr als einer 15/10 BRAGO-Gebühr. Daneben werden Kontoführungs- und Ermittlungs- gebühren berechnet. Damit nicht genug, erfolgt nach 2 - 3 Wochen die gebührenträchtige Androhung gerichtlicher Schritte durch die Anwaltskanzlei Axmann & Kollegen. Wegen dieser Praxis wurde im vergangenen Jahr von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Strafanzeige erstellt. In einem Kundenbeschwerdeverfahren wurde vom Ombudsmann der deutschen Banken in einem Schlichtungsspruch festgestellt, dass ...mehr
Download als ZIP-Datei 01.07.2001 |
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Finanzen im Griff - Auch bei Arbeitslosigkeit
Zusammen mit dem BMFSFJ hat der Beratungsdienst der Sparkassen die informative Broschüre "Finanzen im Griff" auch bei Arbeitslosigkeit entwickelt und veröffentlicht. Kostenloser Bezug über Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen, Broschür- enservice, Postfach 800448, 70504 Stuttgart, 07123/9381-81, Fax - 69 oder online. 14.05.2001 |
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