Archiv für den Monat: August 2015

Ehrenamtliche Finanzpaten an Stuttgarter Schulen

Die Zentrale Schuldnerberatung Stuttgart (ZSB) setzt seit Jahren auf die Präventionsarbeit. Schüler aus Berufs-, Förder-, Haupt- und Realschulen haben nach Abschluss ihrer Schulzeit oft nur sehr unzureichende lebenspraktische Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit Geld und Finanzen. So kennen viele Schüler den Unterschied zwischen einem Spar- und einem Girokonto nicht. Kaum einer weiß um die Notwendigkeit, einen Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu haben. Die Kenntnisse über Versicherungen, Wissen um die Kosten einer eigenen Wohnung oder die wirklichen Unterhaltskosten für ein Auto reichen nicht aus.


Mietschulden sinken fast um die Hälfte

Die rund 3.000 im Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen – GdW *) organisierten Wohnungsunternehmen verzeichnen im Jahr 2014 erneut einen Rückgang bei den Mietschulden. Bundesweit sind sie letzten Jahr um 2,2 Prozent auf 402 Millionen Euro gesunken. Gegenüber dem Jahr 2003, in dem die Mietschulden noch 757 Millionen Euro betrugen, bedeutet dies einen Rückgang um nahezu um die Hälfte (47 Prozent).


Referentenentwurf für Zahlungskontengesetz veröffentlicht

Die Bundesregierung plant, die Zahlungskontenrichtlinie der EU frühzeitig umzusetzten. Dazu wurde nun ein Referentenentwurf für ein Zahlungskontengesetz veröffentlicht. Dieser sieht vor, dass allen sich rechtmäßig in Deutschland sich aufhaltenden Verbruchern ein Girokonto mit grundlegenden Zahlungsfunktionen zur Verfügung gestellt werden muss. Bereits im Frühjahr 2016 soll das Gesetz in Kraft treten.


Fortbildungsangebot: Grundlagen der Sozialberatung für Schuldner

Am 28. und 29. Oktober 2015 bietet das Bildungszentrum des Caritasverbands für Stuttgart e.V. eine zweitägige Fortbildung zum Thema Schuldnerberatung an. Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende sozialer Beratungsdienste und Betreuungseinrichtungen, deren Klientel neben anderen Problemen auch Schwierigkeiten im Umgang mit Schulden haben. Die Teilnehmenden erfahren, was sie selbst tun können, ohne spezialisierte Schuldnerberater/-innen zu sein.