Archiv für den Monat: Februar 2006

Verhandeln mit Gläubigern

1997 habe ich eine mehrtägige Fortbildung zu diesem Thema besucht. Ich bin damals mit großen Erwartungen zu dieser Fortbildung gefahren. Insbesondere erhoffte ich mir, ganz exakte Anweisungen zu erhalten, wie denn nun mit den einzelnen Gläubigern zu verhandeln sei – und dies möglichst in Form von Musterbriefen – damit ich zukünftig bei Verhandlungen nur noch mein Muster aus der Schublade ziehen bzw. die Vorlage von der gespeicherten Datei abrufen müßte und sofort perfekte Verhandlungen führen könnte.


Die Geschäftsunfähigkeit nach § 104 Nr. 2 BGB

Der Gesetzgeber hat mit § 104 Nr. 2 BGB eine Norm in das Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommen, die regelt, dass eine Person, die “sich in einem die freie Willensbildung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet” geschäftsunfähig ist. Doch was ist damit gemeint?


Die häufigsten Finanzierungsfehler

Anlässlich des „Fachtags Schuldnerberatung“ beim Diakonischen Werk Württemberg am 18.5.04 hat Herr Lietz von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg einen Vortrag über die häufigsten Fehler in der Baufinanzierung gehalten und dem Infodienst Schuldnerberatung eine Zusammenfassung mit Powerpoint-Folien (s.u.) zur Verfügung gestellt. Wir finden den Text gut geeignet, weil er sehr prägnant ist und weil über die reine Informnation hinaus auch der Hinweis auf die VZ-Angebote enthalten ist, der es Interessierten oder Betroffenen möglich macht, direkt mit mit der VZ in Kontakt zu treten.


Forderungsverwirkung: Praxisbericht und Musterformulierungsvorschlag

In den letzten 6-9 Monaten beobachte ich in meiner täglichen Praxis häufiger, dass die Fa. Euler-Hermes-Forderungsmanagement, Teil der Allianz Group, nach ihrer Übernahme der Fa. Hermes Forderungsmanagement, verstärkt alte Forderungen, vornehmlich von Volksbanken, gegenüber Schuldnern geltend macht. Einige Kolleg(inn)en haben mir diese Beobachtung aus eigener Erfahrung bestätigt.


Bewerbungsgespräch: Wieweit geht das Fragerecht des zukünftigen Arbeitgebers? Zulässige und unzulässige Fragen

Immer wieder problematisch und immer wieder für den Bewerber unangenehm: was tun bzw. was antworten beim Bewerbungsgespräch? Insbesondere dann, wenn der Bewerber überschuldet ist, gar Lohn- und Gehaltspfändungen befürchten muss und sich fürchtet, seine finanzielle desolate Situation darzulegen, um nicht beim Arbeitgeber als von vornherein nicht vertrauenswürdig zu erscheinen.